Köln absoluter Crash-Hotspot, insgesamt aber deutlich weniger Unfalltote in NRW

Von Mona Wenisch

Düsseldorf - Die Zahl der Unfälle mit Verletzten oder Toten ist im vergangenen Jahr in Nordrhein-Westfalen deutlich gesunken.

Kam es 2019 noch zu rund 61.470 Unfällen bei denen Menschen verunglückten, sank die Zahl im vergangenen Jahr um rund 11,7 Prozent auf 54.250.
Kam es 2019 noch zu rund 61.470 Unfällen bei denen Menschen verunglückten, sank die Zahl im vergangenen Jahr um rund 11,7 Prozent auf 54.250.  © Sebastian Gollnow/dpa

Kam es 2019 noch zu rund 61.470 Unfällen bei denen Menschen verunglückten, sank die Zahl im vergangenen Jahr um rund 11,7 Prozent auf 54.250. Das teilte IT.NRW am Dienstag mit.

Zudem verunglückten bei den Unfällen deutlich weniger Menschen. 2020 wurden 67.110 Menschen bei Unfällen verletzt oder getötet - rund 14,3 Prozent weniger als 2019.

Am häufigsten krachte es im vergangenen Jahr in Köln. Hier kam es zu 4391 Unfällen mit Verletzten oder Toten. Setzt man die Unfallhäufigkeit mit der Einwohnerzahl in Bezug, führt Heimbach (Kreis Düren) die Statistik mit 9,3 Unfällen je 1000 Einwohner an.

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In dem am Dienstag veröffentlichten Unfallatlas sind regional tief gegliederte Daten zu den Unfällen aufgeführt, hieß es weiter.

So haben die Statistiker für das Jahr 2020 beispielsweise in Köln die Kreuzung Aachener Straße/Universitätsstraße oder die Sömmeringstraße/Melantengürtel als Unfallschwerpunkte identifiziert.

Auch an der Kreuzung der Grafenberger Allee/Lindemannstraße in Düsseldorf passierten demnach viele Unfälle.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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