Komasaufen in NRW: Weniger Jugendliche landen im Krankenhaus

Düsseldorf – Im Jahr 2018 ist die Zahl der akuten Alkoholvergiftungen von Jugendlichen in NRW leicht gesunken.

In NRW gab es im Jahr 2018 weniger Komasaufen unter Jugendlichen, dafür stieg der Anteil der Jüngeren an. (Symbolbild)
In NRW gab es im Jahr 2018 weniger Komasaufen unter Jugendlichen, dafür stieg der Anteil der Jüngeren an. (Symbolbild)  © 123rf/Robert Joachim

Wie das Statistische Landesamt am Mittwoch mitteilte, mussten insgesamt 4658 Personen im Alter zwischen zehn und 19 Jahren alkoholbedingt stationär in einer Klinik aufgenommen werden.

Im Vergleich zum Vorjahr war das ein Rückgang von 5,4 Prozent.

Unter weiblichen Jugendlichen verringerten sich die Fallzahlen um 6,5 Prozent und damit etwas mehr als bei männlichen Jugendlichen (4,6 Prozent). 

Im Verhältnis der Geschlechter sind die männlichen Heranwachsenden mit 56,2 Prozent häufiger betroffen. Allerdings stieg der Anteil der Jugendlichen unter 15 Jahren mit einer Alkoholvergiftung um 12,3 Prozent.

Insgesamt machen Jugendliche in Bezug auf alkoholbedingte Klinikaufenthalte landesweit nur einen Anteil von 0,27 Prozent aus.

Die verhältnismäßig höchsten Anteile gab es in den Kreisen Soest und Euskirchen und der Stadt Hamm. Niedrige Werte weisen dagegen Köln, Mülheim an der Ruhr, der Kreis Minden Lübbecke und die Stadt Hagen auf.

Titelfoto: 123rf/Robert Joachim

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