Ampeln in NRW sollen bald sprechen können

Gelsenkirchen – Straßen.NRW will den Verkehr fit für die digitale Zukunft machen. Dabei spielen Ampeln eine zentrale Rolle.

In NRW sollen tausende Ampeln modernisiert und digitalisiert werden.
In NRW sollen tausende Ampeln modernisiert und digitalisiert werden.  © Straßen.NRW

Die Signalanlagen sollen nämlich schon bald viel mehr können als derzeit. Für die "Ampel 4.0" werden optimierte und automatisierte Verkehrsflüsse, weniger Emissionen und eine umfassende Vernetzung aller Verkehrsteilnehmer als Ziele genannt.

In einem ersten Schritt wird aktuell eine Datenbank erstellt, die Informationen über Standorte, Ausstattung und Verkehrslage von mehr als 5000 Ampeln enthalten soll. Alte Signalanlagen erhalten moderne Schalt- und Signaltechnik sowie LED-Leuchtmittel. Diese Maßnahmen sollen etwa zwei Jahre dauern.

Bereits vorher sollen die Ampeln aber miteinander vernetzt werden, um beispielsweise im Falle eines Unfalls auf Umleitungsstrecken längere Grünphasen einzustellen. In diesem Fall würden die Ampel miteinander kommunizieren.

Die Ampeln sollen zudem im Bereich "Autonomes Fahren" fit gemacht werden. Hier ist das Ziel, dass die Lichtanlagen auch mit den Fahrzeugen "reden" und diese auf Rot- oder Grünphasen hinweist.

Zukünftig soll der Verkehrsrechner selbstständig auf bestimmte Situationen wie Staus oder Baustellen reagieren und Daten mit Städten und Kommunen austauschen können. So soll der Verkehrsfluss optimiert werden.

Straßen.NRW ist für etwa 5200 Ampeln im Bundesland zuständig.

Durch die "sprechenden" Ampeln soll der Verkehrsfluss in NRW optimiert werden (Symbolbild).
Durch die "sprechenden" Ampeln soll der Verkehrsfluss in NRW optimiert werden (Symbolbild).  © Sina Schuldt/dpa

Titelfoto: Straßen.NRW

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