Kurz nach den Sommerferien: Mehr als 30.000 Schüler in NRW in Quarantäne

Düsseldorf - Gut 30.000 Schüler in Nordrhein-Westfalen sind nach aktuellsten Rückmeldungen in Quarantäne geschickt worden.

In NRW sind laut dem Schulministerium rund 30.000 Schüler in Quarantäne geschickt worden.
In NRW sind laut dem Schulministerium rund 30.000 Schüler in Quarantäne geschickt worden.  © Sebastian Gollnow/dpa

Wie das Schulministerium am Montag mitteilte, befanden sich zum Stichtag 26. August 30.018 Schülerinnen und Schüler in Quarantäne - und damit 1,6 Prozent der gesamten Schülerschaft des Landes.

Unter allen Schülern wurde bei etwa 0,35 Prozent - 6561 Personen - tatsächlich eine Corona-Infektion bestätigt. Der Höchststand bei den von Quarantäne betroffenen Schülern war im November 2020 bei 73.836 Kindern und Jugendlichen erreicht worden.

Beim Lehrpersonal war den jüngsten Angaben zufolge für 0,2 Prozent - 286 Kräfte - Quarantäne angeordnet worden. Und bei 0,08 Prozent von ihnen bestätigte sich eine Infektion.

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Das Schulministerium wies darauf hin, dass aber nicht die Daten aller Schulen, Schüler und Lehrer erfasst wurden: An der wöchentlichen Abfrage des Ministeriums beteiligten sich demnach knapp 4000 der insgesamt 4844 befragten öffentlichen Schulen - mit fast 1,85 Millionen Schülern und rund 140.500 Lehrkräften. Das entspreche einer Rückmeldequote von 82,3 Prozent der Schulen.

Bei den bestätigten Corona-Fällen sind zudem auch außerschulische Tests - etwa bei Reiserückkehrern - enthalten.

Schüler laut Schulministerin Gebauer "am besten überwachte Personengruppe"

Schulministerin Yvonne Gebauer (55, FDP) sagte, die Impfquote steige auch in der Schülerschaft erfreulich an. Eine anonymisierte Umfrage haben ergaben, dass 87,5 Prozent des Lehrpersonals vollständig geimpft sei.

Zusammen mit den Infektionsschutzmaßnahmen und den zwei wöchentlichen Tests seien die Schüler "die unter Gesichtspunkten des Infektionsschutzes am besten überwachte Personengruppe".

Die insgesamt kletternden Infektionswerte spiegelten sich allerdings auch in den Schulen, wobei die Zahl der Fälle aber weiter auf einem "niedrigen Niveau" seien.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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