Kutschaty bemängelt Anträge für Fluthilfen: "Noch zu bürokratisch"

Düsseldorf - Ein Jahr nach der Flut mit 49 Todesopfern in Nordrhein-Westfalen wirkt die Katastrophe nach Worten von SPD-Chef Thomas Kutschaty (54) noch immer nach.

SPD-Chef Thomas Kutschaty (54) erinnert ein Jahr nach der Katastrophe an die momentanen Bürokratie-Zustände.
SPD-Chef Thomas Kutschaty (54) erinnert ein Jahr nach der Katastrophe an die momentanen Bürokratie-Zustände.  © Federico Gambarini/dpa

"Weder der Wiederaufbau noch die politische Aufarbeitung sind abgeschlossen", sagte der Fraktionschef laut Mitteilung vom heutigen Mittwoch kurz vor seinem Besuch in betroffenen Gebieten wie Bad Münstereifel und Euskirchen. Die Flut habe das ganze Land im Mark erschüttert.

Die Menschen müssten beim Wiederaufbau weiter unterstützt werden. "Leider sind die Antragsverfahren für Hilfen immer noch zu bürokratisch, zeitaufwändig und nervenaufreibend organisiert", sagte Kutschaty.

Diese Hürden solle die Landesregierung zügig abbauen. In NRW sei zudem der Hochwasserschutz organisatorisch und technisch auf den besten Stand zu bringen, forderte der Oppositionsführer.

Am 14. Juli forderte die bis dato schlimmste Naturkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz insgesamt 189 Menschenleben.

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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