Laschet und Spahn setzen auf Vernunft: "Weihnachten nicht alles ausreizen"

Düsseldorf/NRW - NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat die Bevölkerung zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den angekündigten Corona-Lockerungen an Weihnachten aufgerufen.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU).
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU).  © Rolf Vennenbernd/dpa

"Vorsichtig sein, selbst wenn zehn erlaubt sind, muss man das nicht alles ausreizen", sagte er im WDR-Fernsehen in einem Doppelinterview mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

"Und Abstand halten, auch an diesen Festen." Partys würden nicht geduldet, betonte der Regierungschef. "Auch nicht in Garagen oder was man alles an Umgehungen erfinden könnte."

Der Hintergrund: Bund und Länder haben eine Verlängerung und Verschärfung der Kontaktbeschränkungen beschlossen.

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Ab dem 23. Dezember und höchstens bis zum 1. Januar soll es aber Lockerungen geben.

In dieser Zeit können zehn Menschen im Familien- und Freundeskreis zusammenkommen, Kinder bis 14 Jahre nicht mitgezählt.

Jens Spahn appelliert an Vernunft

Auch Spahn appellierte an die Vernunft der Bürger. "In der engeren Familie Weihnachten feiern, das gehört dazu an diesem christlichen Tag", sagte er.

Aber er kenne das ja aus dem Münsterland: Am ersten oder zweiten Weihnachtstag sei immer die ganze Familie gekommen - Cousins und Cousinen, Onkel und Tanten. Schnell seien es 40 oder 50 Leute gewesen. "Das geht dieses Jahr eben nicht."

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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