Laser-Buggy überprüft Radwege in NRW

Von Carsten Linnhoff

Münster - Vier Räder für das Zweirad: Der Landesbetrieb Straßen NRW lässt derzeit mit Hilfe eines Laser-Buggys den Zustand der Radwege entlang von Bundes- und Landstraßen in Nordrhein-Westfalen erfassen.

Der Spezial-Buggy, der mit Kameras und Laserlampen ausgestattet ist, fährt über einen Radweg.
Der Spezial-Buggy, der mit Kameras und Laserlampen ausgestattet ist, fährt über einen Radweg.  © Guido Kirchner/dpa

Das Fahrzeug tastet noch bis Herbst im Münsterland mit Hilfe eines Lasers und mehrerer Kameras die Wege ab und erstellt so ein Oberflächenprofil. Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Hendrik Wüst (45, CDU) stellte das Projekt am Montag in Beckum im Kreis Warendorf vor.

Die Daten werden im laufenden Betrieb erfasst, die Wege müssen nicht gesperrt werden.

Die bestehenden Radwege müssen laut Wüst in Schuss gehalten werden.

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"Dazu ermitteln wir jetzt mit Hightech-Lasern systematisch den Zustand. Nur wenn wir Schäden entdecken, können wir sie auch zügig beheben. So machen wir Mobilität in Nordrhein-Westfalen besser, sicherer und sauberer", sagte Wüst.

Den Anfang machte der Buggy im Oktober 2020 in Ostwestfalen-Lippe. Die Auswertung dieses Pilotprojektes ist noch nicht abgeschlossen. Andere Landesteile sollen folgen.

Das Fahrzeug tastet noch bis Herbst im Münsterland mit Hilfe eines Lasers und mehrerer Kameras die Wege ab und erstellt so ein Oberflächenprofil.
Das Fahrzeug tastet noch bis Herbst im Münsterland mit Hilfe eines Lasers und mehrerer Kameras die Wege ab und erstellt so ein Oberflächenprofil.  © Guido Kirchner/dpa

Buggy soll für Überblick sorgen

Petra Beckefeld, Direktorin von Straßen NRW, sagte: "Das Fahrrad ist längst mehr als ein reines Freizeitvergnügen. Dieser Entwicklung wollen wir Rechnung tragen."

Ziel sei ein effizientes Erhaltungsmanagement. "Dazu brauchen wir zunächst einmal einen detaillierten und objektiven Überblick", so Beckefeld.

Titelfoto: Guido Kirchner/dpa

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