Lebenslang nach Mord an Lebensgefährtin mit Dutzenden Messerstichen

Hagen - Nach der grausamen Tötung seiner Lebensgefährtin ist ein Mann aus Hagen am Dienstag wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der Angeklagte hatte gestanden, die Mutter von drei Kindern in der Nacht auf den 10. Juni 2020 erstochen zu haben. Die Ärzte hatten später 49 Stich- und Schnittverletzungen gezählt.

Die Polizei hatte die Leiche der 38-Jährigen damals durch Zufall in der gemeinsamen Wohnung gefunden (Symbolbild).
Die Polizei hatte die Leiche der 38-Jährigen damals durch Zufall in der gemeinsamen Wohnung gefunden (Symbolbild).  © Roland Weihrauch/dpa

Im Prozess vor dem Hagener Schwurgericht hatte der 25 Jahre alte Serbe erklärt, dass er wütend gewesen sei, weil ihn seine Frau nach zwei Affären verlassen wollte.

"Er war der Meinung, dass die Frau sein Eigentum war und sie ihm zu gehorchen habe", so Richterin Heike Hartmann-Garschagen beim Urteil.

Die Polizei hatte die Leiche der 38-Jährigen damals durch Zufall in der gemeinsamen Hagener Wohnung gefunden.

Die Beamten hatten den Angeklagten festnehmen wollen, weil er nach Serbien ausgeliefert werden sollte.


Dort war er laut Gericht wegen Menschenhandels in Abwesenheit zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden.

Titelfoto: Roland Weihrauch/dpa

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