Lokale Corona-Bremse: Laschet verkündet neue Maßnahmen für Land NRW

Düsseldorf – NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (59) hat am Donnerstag vier neue Corona-Maßnahmen des Landes NRW vorgestellt.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (59) bei einer Pressekonferenz am Donnerstag.
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (59) bei einer Pressekonferenz am Donnerstag.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Grundsätzlich wolle man am bisherigen Kurs festhalten, aber Erfolge auch nicht aufs Spiel setzen und ein exponentielles Wachstum der Infektionszahlen verhindern.

Wichtig sei weiterhin die Einhaltung der Regeln. Daher will das Land verstärkt gegen Verweigerer von Maske oder Quarantäne vorgehen. Das Bußgeld gegen sogenannte "Maskenmuffel" bleibt bei 150 Euro.

Zweitens wird NRW auf lokale Corona-Bremsen setzen. Bei deutlich steigenden Zahlen soll es ab gewissen Schwellenwerten Maßnahmen geben, bevor die Grenze von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in einer Woche erreicht ist. Die Details dazu sollen in der kommenden Woche präsentiert werden.

Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern sollen die Kommunen zukünftig mit dem Land NRW abstimmen. Ende Oktober will die NRW-Politik prüfen, ob es Ausnahmen für die Fußball-Bundesliga und den Kulturbereich geben kann.

Die Maskenpflicht in den Schulen gilt ab dem 31. August nicht mehr während des Unterrichts.

Keine Absage von Weihnachtsmärkten, Karneval noch kein Thema

Keine neuen Beschränkungen wird es bei Familienfeiern geben, hier bleibt die Grenze bei 150 Teilnehmern. Während Karneval noch kein Thema war, wird es keine generelle Absage von Weihnachtsmärkten geben.

Laschet will alles dafür tun, um einen zweiten Lockdown zu verhindern. Dabei helfen soll auch eine neue, gezielte Teststrategie.

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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