Mammut-Projekt in NRW: Trasse für Stromautobahn soll festgelegt werden

Kleve/Bonn – Die Bundesnetzagentur will am heutigen Montag den Trassenverlauf für die Höchstspannungsleitung A-Nord in Nordrhein-Westfalen bekannt geben.

Durch Nordrhein-Westfalen soll künftig eine Stromautobahn führen. Dafür müssen unter dem Rhein Kabel verlegt werden. (Symbolbild)
Durch Nordrhein-Westfalen soll künftig eine Stromautobahn führen. Dafür müssen unter dem Rhein Kabel verlegt werden. (Symbolbild)  © Marijan Murat/dpa

Über diese sogenannte Stromautobahn von Emden ins Rheinland soll Windstrom von der Nordsee nach Süden transportiert werden.

Bei der Entscheidung der Netzagentur geht es um den gut 100 Kilometer langen Abschnitt zwischen Borken im Münsterland und dem Endpunkt der Leitung in Osterath bei Neuss.

Damit legt die Behörde auch fest, wo die Stromkabel unter dem Rhein verlegt werden.

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Der Netzbetreiber Amprion, der die Leitung plant und baut, möchte bei Rees im Kreis Kleve mit dem Kabel durch den Fluss. In der Prüfung waren aber auch andere Stellen, etwa bei Voerde im Kreis Wesel.

Im weiteren Planungsverfahren muss Amprion jetzt einen Vorschlag erarbeiten, wo genau innerhalb des bis 1000 Meter breiten Korridors die Kabel im Erdboden verlegt werden sollen.

Nach dem bisherigen Zeitplan soll die rund 2 Milliarden Euro teure Leitung im Jahr 2025 in Betrieb gehen.

Titelfoto: Marijan Murat/dpa

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