Mehr Geld für NRW-Theater: Programm von Grimm bis Madame Butterfly

Kevelaer - Die vier NRW-Landestheater in Dinslaken, Detmold, Castrop-Rauxel und Neuss bekommen erneut mehr Geld.

Die vier Landestheater spielen nicht nur an ihren Standorten, sondern NRW-weit in Städten und Gemeinden ohne eigene Theaterensemble.
Die vier Landestheater spielen nicht nur an ihren Standorten, sondern NRW-weit in Städten und Gemeinden ohne eigene Theaterensemble.  © Fabian Strauch/dpa

Die Landesförderung werde - wie bereits im Vorjahr - um weitere 1,4 Millionen Euro auf jetzt 18 Millionen Euro im Jahr aufgestockt, kündigte der nordrhein-westfälische Kultur-Staatssekretär Klaus Kaiser (64, CDU) am Dienstag in einer Video-Botschaft zur Spielplan-Präsentation der vier Häuser in Kevelaer am Niederrhein an.

Die vier Landestheater spielen nicht nur an ihren Standorten, sondern NRW-weit in Städten und Gemeinden ohne eigene Theaterensemble. Sie treten dabei auch auf Freilichtbühnen, in Stadthallen und sogar Klassenzimmern auf.

"Wir brauchen Theater überall in unserem Land. Dazu leisten die Landestheater einen wesentlichen Beitrag", sagte Kaiser.

2750 Polizei-Anwärter in Köln vereidigt - Personallücke weiter enorm
Nordrhein-Westfalen 2750 Polizei-Anwärter in Köln vereidigt - Personallücke weiter enorm

Über 1300 Vorstellungen stünden für die Spielzeit 2022/2023 auf dem Programm der "reisenden Bühnen", darunter mehr als die Hälfte als Gastspiele in fast 200 Kommunen des Landes, teilten die Landestheater mit.

Der Spielplan ist mit über 100 Produktionen, darunter fast 60 Premieren, weit gespannt.

Er reicht von der "Uraufführung Grimm - Kein Märchen" der Burghofbühne Dinslaken zum Leben der märchensammelnden Brüder Grimm bis zu einem absoluten Opern-Klassiker wie "Madame Butterfly" von Giacomo Puccini des Landestheaters Detmold.

Titelfoto: Fabian Strauch/dpa

Mehr zum Thema Nordrhein-Westfalen: