Mitarbeiter in Corona-Lagezentrum mit Mutation infiziert, Großteil in Quarantäne

Bergisch Gladbach - Zwei Fälle mit der britischen Corona-Variante unter Mitarbeitern haben einen Großteil der Belegschaft des Corona-Lagezentrums des Rheinisch-Bergischen Kreises in Quarantäne verbannt.

Im Corona-Lagezentrum des Rheinisch-Bergischen Kreises haben sich zwei Mitarbeiter mit der britischen Corona-Variante infiziert. Der Großteil der Belegschaft ist in Quarantäne. (Symbolbild)
Im Corona-Lagezentrum des Rheinisch-Bergischen Kreises haben sich zwei Mitarbeiter mit der britischen Corona-Variante infiziert. Der Großteil der Belegschaft ist in Quarantäne. (Symbolbild)  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Es werde Einschränkungen bei der Erreichbarkeit der Corona-Hotline und bei der Bearbeitung von Anfragen geben, hatte der Kreis am Montag in Bergisch Gladbach mitgeteilt.

53 von rund 80 Mitarbeitern des Lagezentrums des Gesundheitsamtes seien in Quarantäne. Die Zahlen seien weiterhin aktuell, sagte eine Sprecherin am Dienstag. Mehrere Medien hatten berichtet.

Die Fälle traten den Angaben zufolge in zwei unterschiedlichen Teams auf - in einem Fall bei der Corona-Hotline, in dem anderen bei der Kontaktpersonennachverfolgung. Nach Erkenntnissen des Kreises sollen beide Infektionen jeweils aus dem familiären Umfeld, beziehungsweise dem eigenen Haushalt stammen. Es habe keine Übertragung zwischen beiden Fällen gegeben. Die Corona-Regeln im Lagezentrum seien durchgehend eingehalten worden.

Ein Teil der Mitarbeiter in Quarantäne kann nach Angaben des Kreises im Homeoffice weiterarbeiten. Parallel dazu sollen Mitarbeiter aus anderen Aufgabenbereichen im Lagezentrum eingesetzt werden.

Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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