Mündliche Aufklärung statt Zettelwirtschaft: Weniger Bürokratie beim Boostern in NRW

Düsseldorf - Die Drittimpfung in der Corona-Pandemie, das sogenannte Boostern, soll laut einem Zeitungsbericht mit weniger bürokratischem Aufwand über die Bühne gehen.

In NRW soll das Boostern - also die Drittimpfung gegen das Coronavirus - mit weniger bürokratischem Aufwand ablaufen.
In NRW soll das Boostern - also die Drittimpfung gegen das Coronavirus - mit weniger bürokratischem Aufwand ablaufen.

Nach Informationen der Rheinischen Post hat sich das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium mit der Ärztekammer auf entsprechende Schritte verständigt. So soll eine mündliche Aufklärung ausreichen.

Aufklärungsmerkblatt sowie Anamnese- und Einwilligungsbogen sollen demnach wegfallen.

Nur in Einzelfällen wird laut Ministerium eine Unterschrift des Impflings empfohlen.

NRW-Landtagswahl: Grüne halten sich Koalition mit CDU und SPD offen
Nordrhein-Westfalen NRW-Landtagswahl: Grüne halten sich Koalition mit CDU und SPD offen

Laut der Zeitung begrüßen die niedergelassenen Ärzte die Erleichterung.

So werde mehr Zeit für das Impfen selbst geschaffen.

Bis zu dreimal mehr Patienten könnten so an einem Tag immunisiert werden.

Mehr zum Thema Nordrhein-Westfalen: