Nach 50.000 Besuchern beim Köln-Spiel: In NRW-Stadien drohen schärfere Einschränkungen

Düsseldorf/NRW – Fußball-Fans müssen sich in Nordrhein-Westfalen auf schärfere Corona-Einschränkungen gefasst machen. NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (46, CDU) äußerte sich am Montag im ARD-"Mittagsmagazin" kritisch über Bilder aus vollen Stadien.

50.000 Fans feuerten ihre Mannschaften im Kölner Rheinenergiestadion an. Dafür gab es von vielen Seiten Kritik.
50.000 Fans feuerten ihre Mannschaften im Kölner Rheinenergiestadion an. Dafür gab es von vielen Seiten Kritik.  © Marius Becker/dpa

"Wir haben ja Bilder gesehen am Wochenende - auch vom Fußball. Auf der anderen Seite kommen aus anderen Bundesländern - weil wir noch Kapazitäten haben, weil bei uns die Lage noch beherrschbar ist - kommen Patienten zu uns eingeflogen", sagte Wüst.

"Das sind Dinge, die nicht zusammen passen. Und an solche Sachen werden wir auch ran gehen."

Gleichzeitig drang der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz darauf, möglichst schnell bundeseinheitliche Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

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"Wir können nicht warten, bis ein neuer Kanzler gewählt wird. Daher braucht es diese Abstimmung in den nächsten Tagen - am besten schon morgen", sagte er in Düsseldorf.

Das Derby zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln war am vergangenen Wochenende zum Beispiel ausverkauft – 50.000 Fans feierten im Rheinenergiestadion in Köln.

Titelfoto: Marius Becker/dpa

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