Nach Feuertragödie in Krefelder Zoo: Neue Pläne für Affenhaltung

Krefeld -  Nach dem verheerenden Brand im Affenhaus des Krefelder Zoos in der Nacht zu Neujahr will der Zoo seine Haltung von Menschenaffen deutlich erweitern.

Eine erste Vorplanung für den neuen Affenpark wird auf einer Pressekonferenz im Rathaus vorgestellt.
Eine erste Vorplanung für den neuen Affenpark wird auf einer Pressekonferenz im Rathaus vorgestellt.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Für ein geplantes Artenschutzzentrum Affenpark solle der Zoo um eine Fläche von 4000 Quadratmetern vergrößert werden, sagte Oberbürgermeister Frank Meyer (SPD) am Donnerstag in Krefeld. 

Das Gelände befindet sich im Eigentum der Stadt und grenzt direkt an den Zoo, wo bislang das abgebrannte Tropenaffenhaus stand.

Bei dem Feuer in der Nacht zu Neujahr waren dort rund 50 Tiere gestorben, darunter acht Menschenaffen: Gorillas, Orang-Utans und ein Schimpanse; viele waren Publikumslieblinge. 

Im Zoo leben derzeit sieben Gorillas, die nicht im ausgebrannten Gebäude waren, und zwei Schimpansen, die das Feuer leicht verletzt überlebt hatten. 

Nach dem Brand des Krefelder Affenhauses in der Silvesternacht wurde die Ruine abgerissen.
Nach dem Brand des Krefelder Affenhauses in der Silvesternacht wurde die Ruine abgerissen.  © Marcel Kusch/dpa

Für das geplante Artenschutzzentrum wurden seit dem Brand schon 2,5 Millionen Euro gespendet.

Titelfoto: Marcel Kusch/dpa

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