Nach Geflügelpest-Ausbruch in NRW: Weitere 100.000 Hühner sollen getötet werden

Delbrück/Kreis Paderborn/NRW - Wegen des Geflügelpest-Ausbruchs im Kreis Paderborn müssen auf einem weiteren Hof 100.000 Junghennen getötet werden.

Auf einem weiteren Hof in im Kreis Paderborn in Nordrhein-Westfalen müssen wegen des Geflügelpest-Ausbruchs 100.000 Junghennen getötet werden. (Archivbild)
Auf einem weiteren Hof in im Kreis Paderborn in Nordrhein-Westfalen müssen wegen des Geflügelpest-Ausbruchs 100.000 Junghennen getötet werden. (Archivbild)  © picture alliance / Felix Kästle/dpa

Der Geflügelzuchtbetrieb hat Kontakt zu einem Hof gehabt, an dem der Ausbruch einer hoch ansteckenden Variante der Tierseuche am Montag von der zuständigen Bundesbehörde bestätigt worden war. Das teilte der Kreis Paderborn mit. So seien Tiere von einem Betrieb in den anderen transportiert worden und es sei auf dieselben Futterressourcen zurückgegriffen worden.

In Abstimmung mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz habe man sich für eine Tötung entschieden. 30.000 Junghennen in dem Ausbruchshof in Delbrück waren bereits Anfang der Woche getötet worden. Die Veterinäre des Kreises gingen davon aus, die nun folgende Maßnahme an dem weiteren Hof bis zum Abend abschließen zu können.

In diesem Monat ist in mehreren Betrieben in Westfalen der hochansteckende Vogelgrippe-Erreger (Subtyp H5N8) festgestellt worden. Rund um die betroffenen Betriebe wurden Sperrbezirke und noch weiter reichende Überwachungsgebiete eingerichtet, in denen strenge Auflagen für Geflügelhalter gelten.

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So dürfen Tiere oder ihre Eier nicht transportiert werden und die Veterinäre kontrollieren engmaschig die Bestände. Unter anderem für den gesamten Regierungsbezirk Detmold wurde eine Stallpflicht für sämtliches Geflügel verhängt. Seit Herbst gibt es eine von Wildvögeln ausgehende Geflügelpestwelle, vor allem mit dem hochansteckenden Virus H5N8.

14 Bundesländer sind betroffen, in mehr als 120 Beständen wurde die Geflügelpest amtlich festgestellt.

Titelfoto: picture alliance / Felix Kästle/dpa

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