Neue Corona-Verordnung: Was Ihr bei der Einreise nach NRW beachten müsst

Düssseldorf – Für Einreisen aus dem Ausland nach Deutschland gilt seit Donnerstag eine neue Verordnung des Bundes - mit Erleichterungen für Geimpfte und Genesene.

Bei der Einreise aus Hochinzidenzgebieten nach NRW müssen bestimmte Corona.Regeln eingehalten werden.
Bei der Einreise aus Hochinzidenzgebieten nach NRW müssen bestimmte Corona.Regeln eingehalten werden.  © David Young/dpa

Die bisher aktuelle Corona-Einreiseverordnung Nordrhein-Westfalen gelte damit nicht mehr, teilte das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales mit.

Für Reisende, die aus einem Risikogebiet auf dem Land-, See-, oder Luftweg nach NRW einreisen, gilt grundsätzlich eine zehntägige häusliche Quarantäne, die aber durch Übermittlung eines negativen Tests an die zuständige Behörde aufgehoben werden kann.

Dafür reicht ein Schnelltest. Ausgenommen von der Quarantänepflicht seien vollständig geimpfte und genesene Personen.

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Aber: Nach dem Aufenthalt in einem Hochinzidenzgebiet – wie etwa den Niederlanden – kann man sich erst ab dem fünften Tag nach Einreise frei testen.

Die Bundesverordnung legt Ausnahmen von dieser Quarantänepflicht fest; unter anderem für Grenzpendler, Familienbesuche und Aufenthalte von weniger als 24 Stunden.

Testpflicht für Einreise aus Gebieten mit hoher Inzidenz

Weiterhin gilt für Einreisen aus Hochinzidenzgebieten die Pflicht zum Mitführen eines aktuellen negativen Tests. Hiervon sind nur Durchreisende und Transportpersonal ausgenommen. Grenzpendler müssen sich zweimal pro Woche testen lassen.

Wie Reiseländer für deutsche Urlauber eingestuft werden, ist auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts (RKI) zu sehen.

Neben den Risikogebieten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 50 gibt es Hochinzidenzgebiete mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 200 sowie Virusvarianten-Gebiete mit neuen Mutationen. Rückkehrer aus Virusvarianten-Gebieten müssen weiterhin für 14 Tage in häusliche Quarantäne gehen.

Titelfoto: David Young/dpa

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