Blitze und Starkregen sorgen für Chaos in Teilen von NRW

Düsseldorf/Mönchengladbach/Bonn/Hilden – Gewitter mit Starkregen haben in Teilen Nordrhein-Westfalens am Mittwochabend für zahlreiche Feuerwehreinsätze gesorgt. In Düsseldorf waren Einsatzkräfte vor allem wegen vollgelaufener Keller gefordert.

Auf der Hülsenstraße in Hilden blieb ein Auto in einer gefluteten Unterführung stecken.
Auf der Hülsenstraße in Hilden blieb ein Auto in einer gefluteten Unterführung stecken.  © Patrick Schüller

Die Leitstelle der Landeshauptstadt registrierte bis zum späten Abend rund 150 unwetterbedingte Einsätze, wie die Feuerwehr mitteilte. Der entstandene Schaden sei jedoch "in Grenzen" geblieben - es gab keine Verletzten, hieß es.

In Mönchengladbach rückte die Feuerwehr wegen umgestürzter Bäume, losen Ästen und beschädigten Telefonleitungen aus. Im Stadtteil Neuwerk war ein Baum auf ein parkendes Auto gekippt. Niemand wurde verletzt.

Auch auf den Autobahnen 52 und 44 war die Feuerwehr wegen des Unwetters im Einsatz.

Bonn wurde ebenfalls von dem Gewitter getroffen. Blitzeinschläge in die Dächer von zwei Mehrfamilienhäusern verliefen allerdings glimpflich. 

Bei einem Einschlag konnte die Feuerwehr einen Dachstuhlbrand schnell unter Kontrolle bringen, bei einem anderen sicherten Rettungskräfte einen zerborstenen Schornstein.

Insgesamt gingen bei der Leitstelle fast 100 Notrufe ein, wie die Feuerwehr mitteilte. Auch über das Hildener Stadtgebiet zogen Gewitter und Starkregen.

Die Feuerwehr rückte an, weil ein Auto in einer gefluteten Unterführung stecken blieb. In einem Keller sammelten sich große Mengen Wasser und zerstörten das Inventar.

In Hilden lief ein Keller voll und zerstörte das Inventar.
In Hilden lief ein Keller voll und zerstörte das Inventar.  © Patrick Schüller

Am Abend schwächten sich die Gewitter laut dem Deutschen Wetterdienst ab. Unwetterwarnungen in Nordrhein-Westfalen wurden zunächst aufgehoben. Am Donnerstag soll es weiter eher ungemütlich bleiben: Mit Schauern, Starkregen und lokalen Gewittern rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) im Tagesverlauf.

Titelfoto: Patrick Schüller

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