Arbeitgeberpräsident fordert 2G-Regel in NRW-Betrieben

Köln - Eine 2G-Regelung sollte nach Ansicht des NRW-Arbeitgeberpräsidenten Arndt Kirchhoff (66) auch in Betrieben gelten.

NRW-Arbeitgeberpräsident Arndt Kirchhoff (66) ist der Meinung, dass eine 2G-Regelung ("geimpft", "genesen") auch in Betrieben sinnvoll ist.
NRW-Arbeitgeberpräsident Arndt Kirchhoff (66) ist der Meinung, dass eine 2G-Regelung ("geimpft", "genesen") auch in Betrieben sinnvoll ist.  © Axel Heimken/dpa

"Ich bin überzeugt, dass sich das 2G-Prinzip in vielen Bereichen des täglichen Lebens durchsetzen wird. Wer sich nicht impfen lassen will, wird auf Dauer Einschränkungen in Kauf nehmen müssen, auch am Arbeitsplatz", sagte Kirchhoff dem Kölner Stadt-Anzeiger.

Zuvor hatte sich der nordrhein-westfälische Städtetag dafür ausgesprochen, dass der Freizeitbereich nur noch für Geimpfte und Genesene zugänglich sein solle (2G) - statt wie bisher auch für Getestete (3G).

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (64, CDU) und der Gaststättenverband Dehoga hatten sich gegen eine solche Regelung gestellt.

Streit bei Autokauf eskaliert: Zwei Personen durch Stichwaffen schwer verletzt!
Nordrhein-Westfalen Streit bei Autokauf eskaliert: Zwei Personen durch Stichwaffen schwer verletzt!

Klar sei, so Kirchhoff, dass die Impfverweigerung Einzelner nicht zum Schaden von Kollegen, Arbeitgebern und Kunden sein dürfe - auch wenn Unternehmen rechtlich niemanden zum Impfen zwingen könnten.

Zur Teststrategie sagte er: "Wenn der Staat die Bürgertests einstellt, dann muss auch die kostenlose Testangebotspflicht der Arbeitgeber enden."

Titelfoto: Axel Heimken/dpa

Mehr zum Thema Nordrhein-Westfalen: