Bombendrohungen gegen NRW-Gerichte in Essen und Bochum

Essen/Bochum (dpa/lnw) - Von Bombendrohungen gegen die Justiz in mehreren deutschen Städten sind auch die Landgerichte in Essen und Bochum betroffen gewesen.

Das Essener Landgericht.
Das Essener Landgericht.  © Bernd Thissen/dpa

Die Polizei habe die Gefahr als gering eingestuft und relativ schnell Entwarnung geben können, nachdem nichts gefunden worden sei. Das sagte eine Sprecherin des nordrhein-westfälischen Justizministeriums am Dienstag auf Anfrage.

Bei dem Absender der Drohung handele es sich um den gleichen, der bereits in der vergangenen Woche Drohungen gegen Rathäuser abgesetzt habe.

Eine Sprecherin des Essener Landgerichts sagte, es habe am Morgen nach Rücksprache mit der Polizei keine Einschränkungen des Dienstbetriebs gegeben und es sei auch nichts Verdächtiges gefunden worden.

Unabhängig davon war nach Angaben des NRW-Justizministeriums in Mönchengladbach am dortigen Amtsgericht ein Brief mit weißem Pulver eingegangen.

Der Brief habe sich gegen eine bestimmte Richterin gerichtet. Die Behauptung, bei dem Pulver handele es sich um Milzbrand-Erreger, sei falsch gewesen. Welcher Stoff es tatsächlich war, stehe noch nicht fest.

Mehrere Gerichte in anderen Bundesländen waren am Dienstag nach Bombendrohungen geräumt worden. In Mainz, Lübeck, Chemnitz und Erfurt waren ebenfalls Drohungen eingegangen.

Titelfoto: Bernd Thissen/dpa

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