Parookaville-Organisator: "Wir warten auf Planungssicherheit"

Weeze/NRW - Die Parookaville-Organisatoren hoffen darauf, das große Elektro-Festival im niederrheinischen Weeze im kommenden Sommer wieder veranstalten zu können. 

Die Organisatoren des Parookaville in Weeze (NRW) hoffen darauf, das Elektro-Festival im kommenden Sommer wieder veranstalten zu können (Archivbild).
Die Organisatoren des Parookaville in Weeze (NRW) hoffen darauf, das Elektro-Festival im kommenden Sommer wieder veranstalten zu können (Archivbild).  © Marius Becker/dpa

"Wir planen aktuell weiter mit einer Umsetzung von Parookaville 2021, sind allerdings sehr vorsichtig, wenn es darum geht, Kosten zu produzieren oder Verträge abzuschließen", sagte Mitorganisator Bernd Dicks der Rheinischen Post. 

Dies könne aber nicht "ewig so bleiben". In der Regel würde acht bis fünf Monate vor dem Festival geplant und beauftragt. 

"Aber aktuell ist die Unsicherheit einfach noch zu hoch und wir warten hier auf eine klare Planungssicherheit seitens der Politik", sagte Dicks.

Im vergangenen Sommer hatte das Festival wegen der Corona-Krise nicht wie geplant stattfinden können. 

In den Zeiten vor der Pandemie kamen Zehntausenden Besucher zu der Veranstaltung auf dem ehemaligen Militärgelände des Flughafens Weeze, in diesem Jahr hatte es 85.000 Tickets gegeben. 

Festivalsommer 2021 wird es nur "ganz oder gar nicht" geben

2021 soll das Festival vom 16. bis zum 18. Juli stattfinden. Der Vorverkauf hat bereits begonnen, doch laut Dicks "sind unsere Fans natürlich aktuell auch vorsichtig mit Kaufentscheidungen für das kommende Jahr".

Ein Festival ohne Zeltcamp, um Hygieneregeln einzuhalten, hält der Organisator nicht für denkbar. "Wir sind in engem Austausch mit allen wichtigen großen Festivalveranstaltern in Deutschland und alle sind sich einig: Es gibt den Festivalsommer nur 'ganz oder gar nicht'". 

50.000 Menschen passten nicht mit Abstand und Masken vor eine Hauptbühne. "Eine Halbierung der Besucherzahlen wäre wirtschaftlich nicht möglich. Das möchten auch die Gäste nicht", so Dicks.

Titelfoto: Marius Becker/dpa

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