Partyverbot und Schauergefahr: Ein Vatertag zum Daheim-Bleiben

Düsseldorf - Pandemie als Stimmungskiller: Aus dem Christi-Himmelfahrts-Feiertag wird im zweiten Corona-Frühjahr ein Vatertag zum Besser-Daheim-Bleiben.

Je nach Inzidenzwert sind selbst Bollerwagen-Touren mit den Freunden nicht erlaubt - sofern man nicht ohnehin mit ihnen unter einem Dach wohnt. (Symbolfoto)
Je nach Inzidenzwert sind selbst Bollerwagen-Touren mit den Freunden nicht erlaubt - sofern man nicht ohnehin mit ihnen unter einem Dach wohnt. (Symbolfoto)  © picture alliance / dpa

Sowohl das angekündigte wechselhafte Wetter als auch die weiterhin geltenden Maßnahmen in der Pandemie sorgen dafür, dass der traditionell zumeist von Männern für gesellige und feucht-fröhliche Ausflüge ins Grüne genutzte Tag in diesem Jahr eingeschränkt ist.

Je nach Inzidenzwert sind selbst Bollerwagen-Touren mit den Freunden nicht erlaubt - sofern man nicht ohnehin mit ihnen unter einem Dach wohnt oder sie bereits zum zweiten Mal geimpft oder genesen sind.

Die Corona-Schutzverordnung des Landes verbietet Partys, aber auch Treffen in größerer Runde. So sind Zusammenkünfte im öffentlichen Raum von zwei Hausständen und maximal fünf Personen nur in den wenigen Städten und Kreisen erlaubt, wo die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche stabil unter 100 liegt.

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Überall dort, wo die Corona-Notbremse des Bundes dagegen noch greift, sind sowohl in der eigenen Wohnung als auch draußen nur Treffen des eigenen Hausstandes mit einer weiteren Person erlaubt.

Zum Vatertag: Grill- und Alkoholverbot in Köln

Sonderregeln in einigen Regionen: In Köln beispielsweise gelten in sämtlichen öffentlich zugänglichen Grünflächen Grill- und Alkoholverbote. (Symbolfoto)
Sonderregeln in einigen Regionen: In Köln beispielsweise gelten in sämtlichen öffentlich zugänglichen Grünflächen Grill- und Alkoholverbote. (Symbolfoto)  © Wolfram Kastl/dpa

Dort darf es auch eine Wanderung im engsten Kreis wegen der Ausgangssperren nicht bis spät in die Nacht geben. Am Mittwoch betraf die Notbremse noch die große Mehrheit aller NRW-Kreise und kreisfreien Städte.

In einigen Regionen des Landes haben die Behörden zudem wegen einer anhaltend hoher Inzidenz Sonderregeln erlassen, die den Ausflugsplänen zusätzlich zuwiderlaufen könnten.

So gilt beispielsweise in Hamm auf öffentlichen Plätzen ein Picknick- und Grillverbot. Inzidenz-Spitzenreiter Leverkusen hat seit diesem Mittwoch für einige beliebte Ausflugsziele etwa am Rhein oder am Stöckenbergsee Verweilverbote ausgesprochen.

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Auch in der Großstadt Köln gelten in sämtlichen öffentlich zugänglichen Grünflächen Grill- und Alkoholverbote.

"Wenigstens das Wetter ist nicht so, dass man am Donnerstag eine tolle Gelegenheit verpassen würde, wenn man drinnen bleibt", beruhigt der Meteorologe Malte Witt vom Deutschen Wetterdienst in Essen.

Vor allem in der zweiten Tageshälfte könne es verbreitet kräftige Schauer geben. Dabei werden Temperaturen von 15 bis 20 Grad erwartet.

Titelfoto: picture alliance / dpa

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