Porsche rast mit 130 Sachen durch 30er-Zone! Hubschrauber sucht flüchtigen Fahrer

Monheim am Rhein/NRW – Auf der Flucht vor einem Streifenwagen ist ein Porsche-Fahrer in Monheim am Rhein (Kreis Mettmann) mit 130 Kilometern pro Stunde durch eine 30er-Zone gerast und hat einen Unfall gebaut. Die Polizei fahndete mit einem Hubschrauber und einem Spürhund nach dem Unbekannten, der zu Fuß entkam.

Der dunkle Porsche Cayenne ist nach einer Verfolgungsjagd in einen geparkten Seat gekracht.
Der dunkle Porsche Cayenne ist nach einer Verfolgungsjagd in einen geparkten Seat gekracht.  © Kreispolizeibehörde Mettmann

Es gebe erste Hinweise auf die Identität des Unbekannten, teilten die Ermittler mit. Gestellt wurde der Mann bislang aber nicht.

Ein Streifenwagen war in der Nacht zu Donnerstag gegen 1.20 Uhr auf der Oranienburger Straße auf den dunklen Porsche Cayenne aufmerksam geworden. Der Fahrer sei zu schnell unterwegs gewesen, habe andere Autos überholt und eine rote Ampel ignoriert.

Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und gaben dem Temposünder Zeichen zum Anhalten. Diese habe er jedoch ignoriert und stattdessen weiter aufs Gas gedrückt.

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Der Mann sei mit bis zu 130 Kilometern pro Stunde über die Kurt-Schumacher-Straße - eine 30er-Zone - gerast und dann in die Lichtenberger Straße eingebogen.

Dort verlor er die Kontrolle über den Porsche, kollidierte mit einem Verkehrszeichen und schleuderte durch ein Gebüsch. Dahinter stieß der Cayenne gegen einen parkenden Seat und schob diesen in einen Mazda.

Doch damit war die wilde Verfolgungsjagd noch nicht beendet!

Porsche-Fahrer ergreift zu Fuß die Flucht

Auch ein daneben geparkter Mazda wurde beschädigt. Der Porsche-Fahrer ergriff zu Fuß die Flicht.
Auch ein daneben geparkter Mazda wurde beschädigt. Der Porsche-Fahrer ergriff zu Fuß die Flicht.  © Kreispolizeibehörde Mettmann

Der Fahrer kletterte aus dem Porsche und ergriff zu Fuß die Flucht. Die Streifenpolizisten hätten ihn noch über einen Fußweg in Richtung Treptower Straße laufen sehen, hieß es.

Sofort nahmen sie die Verfolgung auf und riefen einen Polizeihubschrauber und einen Mantrailer-Hund hinzu. Die Fahndung blieb jedoch erfolglos.

Da es im Inneren des Cayennes erheblich nach Alkohol gerochen habe, gehen die Ermittler davon aus, dass der Fahrer betrunken war.

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Der entstandene Sachschaden wird auf mehr als 10.000 Euro geschätzt.

Die Polizei sucht nach Zeugen, die Informationen zum Unfallhergang oder dem Flüchtigen haben. Hinweise werden unter der Rufnummer 02173 9594-6350 entgegengenommen.

Titelfoto: Kreispolizeibehörde Mettmann

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