Schülervertretung in NRW fordert Wahlrecht bei Prüfungsbewertung

Düsseldorf - Die Vertretung der Schülerinnen und Schüler (LSV) in Nordrhein-Westfalen hat ein coronabedingtes Wahlrecht bei der Benotung der Abschlussprüfungen gefordert.

In den vergangenen Tagen hatte es heftige Kritik an den Mathematik-Aufgaben im Abitur gegeben. (Symbolfoto)
In den vergangenen Tagen hatte es heftige Kritik an den Mathematik-Aufgaben im Abitur gegeben. (Symbolfoto)  © Oliver Berg/dpa

Die Schülerinnen und Schüler müssten wählen dürfen, ob die Prüfungsergebnisse gewertet werden oder die Durchschnittsnoten aus den vorher erbrachten Leistungen vergeben werden, verlangte die LSV am Sonntag.

Zudem müssten die Bewertungsgrundlagen der Klausuren an die Lernlücken angepasst werden.

In den vergangenen Tagen hatte es heftige Kritik an den Mathematik-Aufgaben im Abitur gegeben.

"Am Beispiel des Abiturs sehen wir nun, was vorher klar war: nach mehr als einem Jahr Pandemie, Isolation und langen Schulschließungen saßen viele Schüler*innen in Abschlussprüfungen vor Aufgaben, die sie nicht schaffen konnten", kritisierte Timon Nikolaou (17), Mitglied im Vorstand der LSV NRW.

Die Zeit sei zu kurz, und die Aufgaben seien zu anspruchsvoll gewesen.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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