Sie hatten Komplikationen: 18 Geimpfte wollen Land zur Verantwortung ziehen

Düsseldorf – Wegen Komplikationen wollen aktuell 18 Impflinge das Land NRW in die Haftung nehmen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurde bislang noch keiner der Anträge positiv beschieden.

Welche Komplikationen die 18 Impflinge hatten, wurde nicht erwähnt. (Symbolbild)
Welche Komplikationen die 18 Impflinge hatten, wurde nicht erwähnt. (Symbolbild)  © Moritz Frankenberg/dpa

Das Land hat in den Impfzentren die unmittelbare Haftung übernommen und die Impfärzte und das Personal davon freigestellt.

Dafür wurde auch eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Beim Impfen in der Praxis greift dagegen die Berufshaftpflichtversicherung des jeweiligen Arztes, so die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein.

Anträge auf Entschädigung beim Land prüfen laut Ministerium die Landschaftsverbände. Unter den 18 bisher vorliegenden Fällen sei kein Todesfall, so das Ministerium.

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Dem Paul-Ehrlich-Institut wurden laut Landesregierung bisher 31 Todesfälle mitgeteilt, "die in einem zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung gegen Covid-19 standen", so die Antwort auf eine Anfrage der AfD im Landtag.

Inwieweit die Impfungen tatsächlich Ursache für den Tod waren, prüft das Paul-Ehrlich-Institut.

Titelfoto: Moritz Frankenberg/dpa

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