So soll es mit den Corona-Impfungen in NRW weitergehen

Düsseldorf – In Nordrhein-Westfalen werden ab dem 18. Januar Corona-Schutzimpfungen für alle Beschäftigten in Krankenhäusern angeboten, die nah an Covid-Patienten arbeiten.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (63, CDU) informiert darüber, wie das Impfverfahren in NRW weiter verlaufen soll.
Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (63, CDU) informiert darüber, wie das Impfverfahren in NRW weiter verlaufen soll.  © Federico Gambarini/dpa

Das kündigte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (63, CDU) am Montag in Düsseldorf an. Bis zum 24. Januar werde es für alle rund 90.000 Beschäftigten dieser Gruppe in den Krankenhäusern ein Angebot geben.

Mit Stand vom Montagvormittag seien in NRW bereits 81.300 Menschen geimpft worden – fast alle in Pflege-Einrichtungen, sagte Laumann. Bis zum Ende dieser Woche werde alles verimpft, was NRW bislang an Dosen zur Verfügung gestellt bekommen habe.

Ab Februar würden die Impfzentren in Betrieb genommen, um unter anderem den über 80-Jährigen im Land eine Impfung anzubieten, kündigte Laumann an. Die Betroffenen bekämen in den nächsten Tagen einen entsprechenden Brief.

In dieser zweiten Welle werde auch Mitarbeitern in ambulanten Pflegediensten ein entsprechendes Angebot gemacht. Laumann rechnet damit, dass die Impfungen der über 80-Jährigen den Februar und März in Anspruch nehmen.

NRW soll bald 920.000 zusätzliche Impfdosen erhalten

Bislang habe NRW 280.000 Impfdosen bekommen. Eine Hälfte davon werde für die zweite Impfung zurückbehalten. Mit der Zweit-Impfung werde am 18. Januar begonnen.

Bis zum 15. Februar werde NRW rund 920.000 zusätzliche Dosen erhalten. Damit könnten dann weitere 460.000 Menschen geimpft werden. Derzeit werde nicht mehr bloß mit fünf Dosen pro Ampulle gerechnet, sondern bereits mit 5,5, sagte Laumann.

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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