Straftaten an NRW-Impfzentren: Reul will "wertvollsten Hallen des Landes" beschützen

Düsseldorf – Nach einer vorläufigen Auswertung des Innenministeriums hat es im Januar sieben Strafanzeigen zu Vorfällen in und an Impfzentren in Nordrhein-Westfalen gegeben.

An NRW-Impfzentren hat es bereits mehrere Vorfälle gegeben, die eine Strafanzeige nach sich zogen. (Symbolbild)
An NRW-Impfzentren hat es bereits mehrere Vorfälle gegeben, die eine Strafanzeige nach sich zogen. (Symbolbild)  © Guido Kirchner/dpa

Dabei handle es sich zum Beispiel um Hausfriedensbrüche oder Bedrohungen, wie das Ministerium auf dpa-Anfrage mitteilte.

Die Verantwortung für den Schutz der 53 Impfzentren liegt zunächst bei den Kommunen.

"Die nordrhein-westfälische Polizei unterstützt die lokalen Ordnungsbehörden bei der Sicherung", so das Innenministerium. Die Polizei fahre an den Einrichtungen regelmäßig Streife und zeige "offen Präsenz".

"Die Impfzentren sind derzeit die wertvollsten Hallen des Landes. Deshalb werden sie entsprechend beschützt", sagte Innenminister Herbert Reul (68, CDU).

Von Anfang an unterstütze die Polizei die Sicherheits- und Ordnungsdienste vor Ort - "bis zur letzten Impfdosis".

"Wir beobachten die Situation aufmerksam und tauschen uns mit allen Behörden regelmäßig aus", versicherte Reul.

Titelfoto: Guido Kirchner/dpa

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