Überraschung: Todesfälle in NRW im März auf Tiefststand seit 2014

Düsseldorf - Trotz Corona-Pandemie ist die Zahl der Sterbefälle in Nordrhein-Westfalen im März auf den niedrigsten Stand seit 2014 gesunken.

Im Januar dieses Jahres hatte die Zahl der Todesfälle mit fast 21.340 noch um fast 3000 höher gelegen als im Januar 2020 (18.368). (Symbolfoto)
Im Januar dieses Jahres hatte die Zahl der Todesfälle mit fast 21.340 noch um fast 3000 höher gelegen als im Januar 2020 (18.368). (Symbolfoto)  © Felix Kästle/dpa

Im März 2021 starben in NRW etwa 17.200 Menschen, wie das Statistische Landesamt (IT.NRW) am Freitag mitteilte. Das waren rund elf Prozent weniger als im März des Vorjahres (2020: 19.400).

Im März 2014 seien gut 17.000 Todesfälle verzeichnet worden. Im Januar dieses Jahres hatte die Zahl der Todesfälle mit fast 21.340 aber noch um fast 3000 höher gelegen als im Januar 2020 (18.368).

Insgesamt lag die Zahl der Todesfälle im ersten Quartal 2021 etwas höher als im Vorjahres-Zeitraum.

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In den ersten drei Monaten wurden demnach rund 55.800 Sterbefälle landesweit registriert. 2020 waren es 55.300.

Die Sterbefallzahlen für 2020 und 2021 könnten sich durch Korrekturen und Nachmeldungen der Standesämter noch verändern, hieß es weiter.

Die Daten seien teilweise noch nicht abschließend geprüft.

Titelfoto: Felix Kästle/dpa

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