Unruhen vor Reuls Privathaus werden Fall für den NRW-Innenausschuss

Düsseldorf/Leichlingen– Der Tumult vor dem Privathaus von Innenminister Herbert Reul (69, CDU) wird kommende Woche Thema im Innenausschuss.

Vor dem Privathaus von NRW-Innenminister Herbert Reul (69, CDU) waren am Sonntag mindestens 15 Randalierer aufgelaufen.
Vor dem Privathaus von NRW-Innenminister Herbert Reul (69, CDU) waren am Sonntag mindestens 15 Randalierer aufgelaufen.  © Gianni Gattus/Blaulicht Aktuell Solingen/dpa

Grüne und AfD haben jeweils einen Bericht zu dem Vorfall am vorvergangenen Sonntag angefordert. Die AfD will unter anderem wissen, ob es Bezüge zu dem Demo-Bündnis "Versammlungsgesetz NRW stoppen" oder zu linksextremem Gruppen gibt.

Die Ermittler hatten bereits mitgeteilt, dass es offenbar einen Zusammenhang mit dem umstrittenen neuen Versammlungsgesetz gebe.

Auf Fotos der Aktion, die auf einer linksalternativen Internetseite aufgetaucht waren, trugen die Beteiligten ein Banner mit dem Spruch "Versammlungsgesetz stoppen! Reul doch!". Auf einem anderen Bild waren Bengalos zu sehen, die von der Gruppe gezündet wurden.

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Mindestens 15 Menschen sollen an dem Tag durch die Straßen von Leichlingen zwischen Solingen und Leverkusen vor Reuls Haus gezogen sein.

Es kam dabei laut Polizei weder zu Sach- noch zu Personenschäden.

Das Haus des Innenministers Herbert Reul (69, CDU) ist mit Überwachungskameras ausgestattet. Die Bilder werden aktuell ausgewertet.
Das Haus des Innenministers Herbert Reul (69, CDU) ist mit Überwachungskameras ausgestattet. Die Bilder werden aktuell ausgewertet.  © Thomas Banneyer/dpa

Reul selbst war bei dem Vorfall nicht zu Hause.

Titelfoto: Montage: Gianni Gattus/Blaulicht Aktuell Solingen/dpa, Thomas Banneyer/dpa

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