Atomabfälle dürfen bis 2057 in Ahaus gelagert werden

Ahaus/Nordrhein-Westfalen - Schwach- und mittelradioaktive Abfälle dürfen im Zwischenlager Ahaus bis Ende 2057 gelagert werden.

Ein Polizeiwagen steht vor dem Brennelemente-Zwischenlager in Ahaus. Schwach- und mittelradioaktive Abfälle dürfen im Zwischenlager Ahaus bis Ende 2057 gelagert werden.
Ein Polizeiwagen steht vor dem Brennelemente-Zwischenlager in Ahaus. Schwach- und mittelradioaktive Abfälle dürfen im Zwischenlager Ahaus bis Ende 2057 gelagert werden.  © picture alliance / dpa

Die Bezirksregierung Münster erteilte der Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung und der Brennelement-Zwischenlager Ahaus GmbH am Freitag eine entsprechende Genehmigung für "sonstige radioaktive Stoffe". 

Diese schließe nahtlos an die auf zehn Jahre befristete Erstgenehmigung an, teilte die Behörde mit.

Das Zwischenlager befinde sich im westlichen Teil und sei abzugrenzen von dem im östlichen Bereich betriebenen Brennelement-Zwischenlager Ahaus für hochradioaktive Abfälle, betonte die Bezirksregierung. 

Dieser östliche Teil für die hochradioaktiven Abfälle sei von der bis 31. Dezember 2057 erteilten Genehmigung nicht berührt.

Im westlichen Lagerbereich von Ahaus werden seit 2010 vorübergehend Abfälle, Reststoffe sowie Anlagenteile mit schwächerer bis mittlerer Radioaktivität aufgenommen - etwa Bauschutt, Kabelreste, Dämmstoffe oder Metallteile aus Betrieb und Rückbau von Atomkraftwerken in Deutschland.

Titelfoto: picture alliance / dpa

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