Vom Hotspot zur Modellregion: Kreis Heinsberg bewirbt sich für Öffnungskonzept

Heinsberg - Der Kreis Heinsberg hat sich beim Land NRW offiziell als Modellregion für die Öffnung von Gastronomie, Kultur- oder Sportveranstaltungen beworben.

Der Kreis Heinsberg möchte Modellregion für die Öffnung von Gastronomie, Kultur- oder Sportveranstaltungen werden. Ein negativer Test soll "wie eine Art Tagesticket" genutzt werden. (Archivfoto)
Der Kreis Heinsberg möchte Modellregion für die Öffnung von Gastronomie, Kultur- oder Sportveranstaltungen werden. Ein negativer Test soll "wie eine Art Tagesticket" genutzt werden. (Archivfoto)  © Oliver Berg/dpa

Wie Landrat Stephan Pusch (52, CDU) am Mittwoch in einer Videobotschaft sagte, sehe er seinen Kreis "aufgrund unserer Historie mit dem Thema Corona prädestiniert". Der Kreis Heinsberg wurde im Februar 2020 zu einem der ersten bekannten Corona-Hotspots in Deutschland.

Pusch sagte, man sei gerade dabei, die Testinfrastruktur im Kreis intensiv auszubauen. Bald sollen demnach 80 bis 90 Teststationen zur Verfügung stehen. Er glaube aber, dass es zum freiwilligen Testen einen Anreiz brauche, auch etwas mit dem Ergebnis anzufangen.

Der Kreis wolle daher einen negativen Test "wie eine Art Tagesticket" für Restaurants oder Kultureinrichtungen nutzen.

Nordrhein-Westfalen will mit etwa einem halben Dutzend Modellregionen Öffnungen coronabedingter Einschränkungen mit strengen Schutzmaßnahmen und Testkonzepten erproben. Das hatte Ministerpräsident Armin Laschet (60, CDU) am Mittwoch im Düsseldorfer Landtag angekündigt.

Die Landesregierung werde solche befristeten Projekte "schnell nach Ostern möglich machen", sagte Laschet. In den kommenden Tagen würden die ausgewählten Orte vorgestellt.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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