Weniger Ehen und Geburten in NRW

Düsseldorf – In Nordrhein-Westfalen sind im vergangenen Jahr 2,3 Prozent weniger Ehen zwischen Männern und Frauen geschlossen worden als im Vorjahr.

2019 gab es 86.400 Hochzeiten in NRW (Archivbild).
2019 gab es 86.400 Hochzeiten in NRW (Archivbild).  © Frank Rumpenhorst/dpa

Ihre Zahl sank von rund 88.400 auf etwa 86.400 Hochzeiten, wie das Statistische Landesamt am Montag in Düsseldorf mitgeteilt hat. Männer waren bei ihrer ersten Heirat durchschnittlich 34 Jahre alt, Frauen 31 Jahre.

Hinzu kamen im vergangenen Jahr 3100 Ehen zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren. Davon waren 1650 weibliche und 1460 Fällen männliche Paare. Bei den gleichgeschlechtlichen Ehen lag das Durchschnittsalter bei den männlichen Paaren bei 46 Jahren, bei den weiblichen bei 43 Jahren.

Die Zahl der Geburten sank in NRW 2019 um 1,6 Prozent. 170.400 Kinder wurden im vergangenen Jahr geboren, das waren fast 2800 weniger als im Jahr zuvor. 

Dennoch waren es 19 Prozent mehr
Neugeborene als im Jahr 2011, das mit 143.100 Neugeborenen den bisherigen Tiefstand markierte.

Das durchschnittliche Alter der Mütter bei der Geburt des ersten Kindes lag 2019 bei 30 Jahren und um 0,2 Jahre höher als ein Jahr zuvor. Den höchsten prozentualen Geburtenanstieg gab es in Bottrop (4,4 Prozent), während im Kreis Euskirchen (− 9,8 Prozent) der höchste Rückgang der Geburtenzahl zu verzeichnen war. 

In NRW starben im vergangenen Jahr 36.100 Menschen mehr als Kinder geboren wurden.

Titelfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

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