Zahl der Drogentoten in Nordrhein-Westfalen weiter rückläufig

Düsseldorf – Die Zahl der Drogentoten in Nordrhein-Westfalen ist weiter rückläufig. Studien ergaben, dass die meisten Drogentoten an den Folgen ihres hohen Alkohol-Konsums sterben.

Viele Drogentote sterben nach neuen Erkenntnissen des Statistischen Landesamtes an den Folgen ihres hohen Alkohol-Konsums. (Symbolbild)
Viele Drogentote sterben nach neuen Erkenntnissen des Statistischen Landesamtes an den Folgen ihres hohen Alkohol-Konsums. (Symbolbild)  © 123RF/stokkete

2019 starben 2617 Menschen, davon 716 Frauen, an den Folgen von etwa zu viel Alkohol, wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilte.

Das sind 9,5 Prozent weniger als 2018 (2891). Vor zehn Jahren lag die Zahl mit 3228 noch um knapp 19 Prozent höher.

Der Anteil der Drogentoten an der Gesamtzahl der Gestorbenen lag 2019 bei 1,3 Prozent.

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Knapp 91 Prozent der Drogentoten gehen nach Angaben des Landesamtes auf Alkohol zurück.

Den höchsten Anteil haben Oberhausen (1,95 Prozent), Hagen (1,88) und Münster (1,87).

Die niedrigsten Werte verzeichnen der Kreis Olpe (0,61), Siegen-Wittgenstein (0,64) und Leverkusen (0,7).

Titelfoto: 123RF/stokkete

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