Zusatzeinnahmen: Ein Viertel der NRW-Bauern erzeugen nebenbei Energie

Düsseldorf - Mehr als ein Viertel der Bauern in Nordrhein-Westfalen verdient nebenher Geld mit der Erzeugung von erneuerbarer Energie.

Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe mit zusätzlichen Einnahmen etwa aus Biogas- oder Fotovoltaikanlagen hat sich von 2010 bis 2020 mehr als verdoppelt.
Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe mit zusätzlichen Einnahmen etwa aus Biogas- oder Fotovoltaikanlagen hat sich von 2010 bis 2020 mehr als verdoppelt.  © Sven Hoppe/dpa

Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe mit zusätzlichen Einnahmen etwa aus Biogas- oder Fotovoltaikanlagen habe sich von 2010 bis 2020 mehr als verdoppelt und liege jetzt bei etwa 8800, teilte das Statistische Landesamt in Düsseldorf am Donnerstag auf der Grundlage auf Landwirtschaftszählung 2020 mit.

Die Gesamtzahl der Bauernhöfe in Nordrhein-Westfalen sei in zehn Jahren von 35.750 (2010) auf 33.650 geschrumpft. Die Landwirte suchten dabei zunehmend nach weiteren Einnahmequellen.

Neben der Energieerzeugung böten sie etwa Lohnarbeiten für andere Landwirtschaftsbetriebe und für die Forstwirtschaft, die Haltung von Reitpferden und die Direktvermarktung von landwirtschaftlichen Produkten.

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Inzwischen stütze sich fast jeder zweite Bauernhof in NRW auf eine zusätzliche Einnahmequelle, so die Statistik.

Vor zehn Jahren waren es noch knapp 28 Prozent.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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