Nord-Ostsee-Kanal: Zwei Schiffsunfälle in einer Nacht!

Brunsbüttel - Im Nord-Ostsee-Kanal hat es in der Nacht zum Mittwoch gleich zwei Schiffsunfälle gegeben! In der Neuen Nordschleuse in Brunsbüttel kollidierte ein Containerschiff mit dem Schleusenbauwerk, wie die Polizei mitteilte.

Blick auf die Schleusen am Nord-Ostsee-Kanal. (Archivfoto)
Blick auf die Schleusen am Nord-Ostsee-Kanal. (Archivfoto)  © Carsten Rehder/dpa

Dabei seien erhebliche Schäden entstanden, die Schleuse könne aber weiter in Betrieb bleiben. Das unter der Flagge von Antigua und Barbuda fahrende Schiff sei um 1.40 Uhr gegen die Mittelmauer der Neuen Nordschleuse gekracht.

An dem Schiff entstand am Wulstbug ein etwa zwei Meter langer, senkrechter Riss sowie Farbabrieb am Heck. Das Schleusenmauerwerk wurde laut Polizei ebenfalls erheblich beschädigt. Ursächlich für die Kollision dürfte eine starke Windböe, die das Schiff während des Einlaufmanövers erfasste, gewesen sein.

Die Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft erteilte der Schiffsführung aufgrund der Schäden an dem Schiff ein vorläufiges Weiterfahrverbot. Es sei zu keinen Umwelt- und Personenschäden gekommen.

Ebenfalls in der Nacht geriet um 0.40 Uhr ein Schiff im Nord-Ostsee-Kanal in die Kanalböschung. Ein Schlepper konnte das Schiff in den Kanal zurückziehen. Es war Richtung Brunsbüttel unterwegs gewesen. 

Der Unfall ereignete sich in Höhe des Kilometers 15. Der Grund für den Unfall dürfte ein Steuerfehler während einer Kursänderung gewesen sein. Offensichtliche Schäden am Schiffskörper waren zunächst nicht feststellbar.

Zu Personen- und Umweltschäden kam es ebenfalls nicht, wie die Polizei mitteilte.

Titelfoto: Carsten Rehder/dpa

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