Kaum noch was zu sehen: "Dresden" ist in Lübeck untergegangen

Lübeck - Der ehemalige Fischkutter "Dresden" ist an einem Kai in Lübeck-Travemünde gesunken.

Sturm peitscht über die Ostsee in Travemünde. (Archivbild)
Sturm peitscht über die Ostsee in Travemünde. (Archivbild)  © Daniel Bockwoldt/dpa

Das Unglück geschah bereits am Montagabend, wie die Wasserschutzpolizei am Mittwoch bestätigte.

Nach einem Bericht der Lübecker Nachrichten hatte das 1949 gebaute Schiff Wind und Wellen der vergangenen Tage nicht mehr standgehalten.

Von dem Kutter "Dresden" ragte nur noch ein Mast aus dem Wasser. Gegen den Eigner des Schiffes lief nach Angaben der Staatsanwaltschaft bereits ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gewässerverunreinigung.

Um den Liegeplatz des Kutters im Priwallhafen lag bereits eine Ölsperre. Die Höhe des Schadens und die Kosten der Bergung waren zunächst nicht bekannt.

Nach Angaben der Stadt Lübeck waren zuletzt Anfang Januar Betriebsstoffe und ein Bilgenöl-Wassergemisch aus dem Kutter abgepumpt worden, sodass jetzt nicht mit einer größeren Verunreinigung des Wassers zu rechnen ist.

Wegen des Sturms kam es am Montag in der Lübecker Altstadt zu Überschwemmungen.
Wegen des Sturms kam es am Montag in der Lübecker Altstadt zu Überschwemmungen.  © Bodo Marks/dpa

Taucher untersuchten das Schiff auf Schäden. Der Betreiber des Sportboothafens sei aufgefordert worden, ein Bergungskonzept vorzulegen.

Titelfoto: Daniel Bockwoldt/dpa

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