Sportboot kentert auf der Ostsee: Boote und Hubschrauber suchen nach Besatzung

Boltenhagen - Dramatischer Zwischenfall auf der Ostsee: Ein Sportboot kenterte am Freitag in der Nähe von Boltenhagen (Landkreis Nordwestmecklenburg).

Zwei Seenotrettungsboote, zwei Streifenboote der Polizei und zwei Hubschrauber suchten auf der Ostsee nach den Gekenterten. (Symbolbild)
Zwei Seenotrettungsboote, zwei Streifenboote der Polizei und zwei Hubschrauber suchten auf der Ostsee nach den Gekenterten. (Symbolbild)  © Bernd Wüstneck/dpa

Eine Zeugin bemerkte den Unfall gegen 14.15 Uhr und wählte den Notruf, teilte die Polizei mit. Die Frau beobachtete, wie das mit zwei Menschen besetzte Sportboot etwa ein Kilometer östlich von Steinbeck kenterte. Die beiden Insassen fielen aus dem Boot ins Wasser. Dabei befanden sie sich rund 500 Meter vom Strand entfernt.

Etwa 20 Minuten nach dem Schiffbruch konnte die Zeugin die beiden Schwimmer nicht mehr in der Ostsee sehen.

Die Wasserschutzpolizei schickte das Streifenboot "Walfisch" aus Wismar, die "Habicht" aus Travemünde und den Hubschrauber "Merlin 2" ins Einsatzgebiet.

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Die Rettungsleitstelle alarmierte die Seenotrettungsboote "Wolfgang Wiese" aus Timmendorf/Poel und die "Erich Koschubs" aus Travemünde sowie einen Rettungshubschrauber vom Typ Sea King aus Warnemünde.

Um 15.30 Uhr erreichte die Bootsbesatzung schwimmen das Ufer – kurz nach Eintreffen der Suchtrupps. Nach einer Behandlung durch den Notarzt wurden sie zur Untersuchung in das Krankenhaus Grevesmühlen gebracht.

Das Sportboot sank in der Ostsee. Es soll bald geborgen werden. Die Unfallursache ist unklar, die Wasserschutzpolizei hat dazu die Ermittlungen aufgenommen.

Titelfoto: Bernd Wüstneck/dpa

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