"Puppen-Mutti" (4) überglücklich: Sie hat ihre "Rosi" aus dem Flutgebiet wieder!

Dernau/Ahrweiler - Die von einem Helfer im Flutkatastrophengebiet an der Ahr gefundene Puppe ist zurück bei ihrer "Mama", der vierjährigen Hannah aus Dernau im Kreis Ahrweiler.

Hannah und ihre Mutter freuen sich, dass "Rosi" wieder da ist (l.). So hatte die Puppe ausgesehen, als sie Ende Juli von Michael Schulz von den Maltesern gefunden wurde (r.).
Hannah und ihre Mutter freuen sich, dass "Rosi" wieder da ist (l.). So hatte die Puppe ausgesehen, als sie Ende Juli von Michael Schulz von den Maltesern gefunden wurde (r.).  © Bild-Montage: Facebook/Malteser Hilfsdienst e.V. Georgsmarienhütte, Twitter/Polizei Koblenz

Die Übergabe an die Eltern sei am vergangenen Freitag in Dernau (Kreis Ahrweiler) gewesen, berichtete Finder Michael Schulze vom Malteser Hilfsdienst aus dem niedersächsischen Georgsmarienhütte.

Hannah konnte die Puppe "Rosi" in Bonn wieder in die Arme nehmen, wo die Familie Schulze zufolge untergekommen ist. Darüber hatte der SWR berichtet.

Schulze von den Maltesern hatte die Puppe Ende Juli bei einem 30-stündigen Einsatz im Krisengebiet in einem Gebüsch entdeckt (TAG24 berichtete).

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Über soziale Netzwerke suchten er und die Koblenzer Polizei nach der Besitzerin - letztlich erfolgreich.

Das Mädchen bekam nun obendrein von der Koblenzer Polizei noch zwei echte Polizei-Teddybären geschenkt, wie Schulze berichtete.

Weil das Wasser der im Gebüsch gefundenen Puppe arg zugesetzt habe, habe sie bei der Familie nun einen "Ehrenplatz" in einer Vitrine, sagte Schulze.

Sie sei schließlich ein Erbstück der Uroma der Vierjährigen. Vom Puppenhersteller habe das Mädchen ein neues Exemplar bekommen.

Titelfoto: Bild-Montage: Facebook/Malteser Hilfsdienst e.V. Georgsmarienhütte, Twitter/Polizei Koblenz

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