Vertrauensverlust in Politik ist häufiges Thema in Psychotherapien

Mainz - Ein Vertrauensverlust in die Politik wegen des Umgangs mit der Corona-Pandemie ist nach Darstellung der Landespsychotherapeutenkammer in vielen Therapie-Sitzungen spürbar.

Besonders die Unzufriedenheit mit dem Management der Pandemie wird thematisiert (Symbolfoto).
Besonders die Unzufriedenheit mit dem Management der Pandemie wird thematisiert (Symbolfoto).  © 123RF/Dmitrii Shironosov

"Die Impf-Bereitschaft ist hoch trotz des AstraZeneca-Kommunikations-Desasters", sagte die Präsidentin der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz, Sabine Maur, der Deutschen Presse-Agentur in Mainz.

"Das Vertrauen in die Politik hat allerdings einen deutlichen Knick bekommen", sagte sie unter Berufung auf eine Cosmo-Umfrage.

Cosmo ist ein Gemeinschaftsprojekt unter anderem der Universität Erfurt, des Robert Koch-Instituts (RKI) und des Leibniz-Instituts für Psychologie.

Die Unzufriedenheit mit dem Management der Pandemie und dem Tempo beim Impfen thematisierten die Menschen in vielen Therapiestunden.

Das führe zwar nicht zu psychischen Erkrankungen, steigere aber das "generelle Belastungsempfinden" vieler Menschen, mahnte Maur.

Titelfoto: 123RF/Dmitrii Shironosov

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