30-Jähriger ohne Fahrschein unterwegs: Als die Polizei auftaucht, eskaliert die Situation!

Halle (Saale) - Am Dienstag fuhr ein 30-jähriger Mann ohne Fahrschein mit der Bahn - als er darauf angesprochen wurde, eskalierte die Situation.

Der 30-Jährige war zwischen Halle und Bitterfeld ohne Fahrschein unterwegs - an der Endstation wurde er von der Polizei gestoppt. (Symbolbild)
Der 30-Jährige war zwischen Halle und Bitterfeld ohne Fahrschein unterwegs - an der Endstation wurde er von der Polizei gestoppt. (Symbolbild)  © 123rf.com/thomasstockhausen

Eine Zugbegleiterin hatte am Dienstag die Bundespolizei alarmiert, nachdem ein Fahrgast auf der Strecke zwischen Bitterfeld und Halle ohne Ticket unterwegs gewesen war und jegliche Kooperation mit der Bahn-Angestellten verweigert hatte.

Beamte der Bundespolizei nahmen den 30-Jährigen am Hauptbahnhof in Empfang und brachten ihn in die dortige Dienststelle, nachdem er die Einsatzkräfte beschimpft hatte und sich nicht ausweisen wollte.

Während der Mann durchsucht wurde, zerstörte er seinen eigenen Mund-Nasen-Schutz und riss sich auch eine neue Maske immer wieder vom Gesicht. Die Beamten nahmen mit großer Gegenwehr die Fingerabdrücke des 30-Jährigen auf, sodass er schließlich identifiziert werden konnte.

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Dies machte den Mann dermaßen wütend, dass er um sich spuckte und sogar einen Stuhl mit Stahlrohrgestell aus seiner Verankerung riss und die Bundespolizisten damit attackierte. Bis er sich beruhigt hatte, wurden dem 30-Jährigen Handfesseln angelegt.

Nachdem mehrere Anzeigen wegen des Erschleichens von Leistungen, mehrerer Beleidigungen, einer versuchten gefährlichen Körperverletzung, eines tätlichen Angriffs auf und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz und falscher Namensangabe gefertigt waren, konnte der Mann die Dienststelle dann wieder verlassen.

Titelfoto: 123rf.com/thomasstockhausen

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