52-Jährige in Halle brutal ermordet: Wurde sie von ihrem Ehemann und seiner Geliebten getötet?

Halle (Saale) - Nach dem brutalen Mord an einer 52-Jährigen aus Halle soll die Polizei nicht nur ihren Ehemann (55) festgenommen haben. Wie sich herausstellte, hatte der Mann offenbar eine Geliebte, die bereits hinter Gittern sitzt.

Der 55-Jährige hatte zunächst behauptet, seine Ehefrau tot in der gemeinsamen Wohnung in Halle-Neustadt aufgefunden zu haben.
Der 55-Jährige hatte zunächst behauptet, seine Ehefrau tot in der gemeinsamen Wohnung in Halle-Neustadt aufgefunden zu haben.  © Marvin Matzulla

Die 28-Jährige sowie ein weiterer Tatverdächtiger (43) sollen sich bereits seit Ende September in Untersuchungshaft befinden, berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung" (MZ). Am Freitag sei auch der 55-Jährige verhaftet worden.

Dem Trio werde vorgeworfen, "die Tat gemeinschaftlich geplant und auch umgesetzt" zu haben, zitiert die MZ Staatsanwalt Klaus Wiechmann.

Der Ehemann galt zunächst nicht als tatverdächtig. Er war es, der Ende September die Polizei alarmiert hatte. Gegenüber den Beamten behauptete er, seine Frau tot in der gemeinsamen Wohnung in Halle-Neustadt aufgefunden zu haben.

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Die 52-Jährige war auf brutale Weise ermordet worden, starb laut Staatsanwaltschaft an mehreren Schnitt- und Stichverletzungen.

Wenige Tage nach dem schockierenden Fund wurden die 28-Jährige sowie ihr 43-jähriger Bekannter wegen dringenden Tatverdachts festgenommen. Bei den weiteren Ermittlungen fanden die Beamten offenbar heraus, dass die junge Frau eine Beziehung mit dem Ehemann ihres Opfers hatte.

Laut MZ könnten Aussagen des 43-jährigen Mittäters den 55-Jährigen nun belasten.

Titelfoto: Marvin Matzulla

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