Acht Kommunen in Sachsen-Anhalt profitieren vom Bundesprogramm für schönere Innenstädte

Magdeburg - Acht Kommunen aus Sachsen-Anhalt profitieren vom Bundesprogramm "Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren".

FDP-Bundestagsabgeordneter Torsten Herbst (48) teilte mit, dass insgesamt 7,4 Millionen Euro für den Ausbau von Innenstädten in Sachsen-Anhalt bereitstehen. (Archivbild)
FDP-Bundestagsabgeordneter Torsten Herbst (48) teilte mit, dass insgesamt 7,4 Millionen Euro für den Ausbau von Innenstädten in Sachsen-Anhalt bereitstehen. (Archivbild)  © Daniel Schäfer/dpa-Zentralbild/dpa

Dabei erhalten sie insgesamt 7,4 Millionen Euro, wie der sächsische FDP-Bundestagsabgeordnete Torsten Herbst (48) am Montag der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Herbst ist Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion und sitzt im Haushaltsausschuss des Bundestages.

"Attraktive Zentren und Ortskerne sind für die Lebensqualität vor Ort, aber auch für die Attraktivität für Einzelhandel und Tourismus von großer Bedeutung. Gerade in der Corona-Pandemie erleben wir, wie stark Innenstädte und der Einzelhandel unter Druck geraten", sagte Herbst.

Bis 2025 stehen für das Programm 250 Millionen Euro bereit; 238 Kommunen in ganz Deutschland kommen in den Genuss einer Förderung.

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In Sachsen-Anhalt erhält Dessau-Roßlau mit rund 3,7 Millionen Euro das meiste Geld. Dahinter rangiert Lutherstadt Wittenberg (knapp 1,5 Millionen Euro). Für ein Konzept für einen Experimentier- und Wirtschaftscampus erhält die Stadt Burg beispielsweise 427.000 Euro.

Für eine nachhaltige Innenstadt- und Zentrenentwicklung

Lutherstadt Wittenberg ist eine von acht Kommunen in Sachsen-Anhalt, die von dem Bundesprogramm profitieren.
Lutherstadt Wittenberg ist eine von acht Kommunen in Sachsen-Anhalt, die von dem Bundesprogramm profitieren.  © Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa

Die Stadt Hettstedt wiederum plant die Einstellung eines Demografie-Managers, der Firmen bei der Unternehmensnachfolge unterstützen soll. Auch Bernburg, Halle, Salzwedel und Zeitz kommen in den Genuss der Förderung.

Bundesbauministerin Klara Geywitz (45, SPD) hatte die Regierungsfraktionen in der Vorwoche über den Stand des Programms informiert. Mit ihm sollen Städte und Gemeinden modellhaft dabei unterstützt werden, längerfristig tragbare Konzepte und Ideen für die Revitalisierung ihrer Innenstädte und Zentren zu erarbeiten und drängende Aufgaben auch kurzfristig umzusetzen.

Das Programm sieht vor allem die Förderung konzeptioneller Maßnahmen vor, mit denen die Weichen für eine nachhaltige Innenstadt- und Zentrenentwicklung gestellt und aktuelle Probleme wie die Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht nur zu diesem Zweck baulich, sondern mit langfristiger Perspektive angegangen werden.

Titelfoto: Bildmontage: Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa, Daniel Schäfer/dpa-Zentralbild/dpa

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