Auf A14-Baustelle: Archäologen finden Relikte aus 3000 Jahren!

Lüderitz - An der künftigen Autobahntrasse 14 Richtung Ostsee bei Lüderitz (Landkreis Stendal) haben Archäologen bis zu 3000 Jahre alte Relikte ausgegraben.

Archäologen vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt fotografieren die Grabungsfläche.
Archäologen vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt fotografieren die Grabungsfläche.  © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

Sie stammten aus der Bronze-, Eisen- und römischen Kaiserzeit, sagte Susanne Friederich, Abteilungsleiterin Bodendenkmalpflege im Landesamt für Archäologie und Denkmalpflege. 

Die Funde belegten, dass es auf einem Erdhügel im morastigen Umfeld eine bedeutende, lange bewohnte Siedlung gegeben habe. 

Insgesamt rund 3000 Fundstücke seien auf dem 4600 Quadratmeter großen Ausgrabungsfeld bislang zusammengekommen. 

Darunter seien Gefäße für die Milchverarbeitung, Tassen und eine eisenzeitliche Fibel sowie ein Schmuckstück.

Susanne Friederich, Abteilungsleiterin Bodendenkmalpflege vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, zeigt eine 3000 Jahre alte Keramik mit Fingernageleindrücken, die an der Grabungsfläche gefunden worden ist.
Susanne Friederich, Abteilungsleiterin Bodendenkmalpflege vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, zeigt eine 3000 Jahre alte Keramik mit Fingernageleindrücken, die an der Grabungsfläche gefunden worden ist.  © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

Auch einen eisenzeitlichen Ofen machten die Archäologen aus.

Titelfoto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

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