Staus bis Ende des Jahres! Bauarbeiten an der A2 bei Magdeburg starten

Magdeburg - Autofahrer müssen sich auf der Autobahn 2 bei Magdeburg bis Ende des Jahres auf Staus und Behinderungen einstellen.

Auf der Autobahn A2 könnte es in den nächsten Monaten häufiger Staus geben.
Auf der Autobahn A2 könnte es in den nächsten Monaten häufiger Staus geben.  © Matthias Strauß

Am Dienstag sollen umfangreiche Bauarbeiten an der Fahrbahn in Richtung Hannover sowie an einer nahe gelegenen Elbebrücke beginnen, wie das Verkehrsministerium mitteilte.

Der Verkehr in Richtung Hannover wird in dieser Zeit auf die Richtung Berlin umgeleitet. Es stehen jeweils zwei baustellenbedingt verengte Spuren je Richtung zur Verfügung. Die Baustelle erstreckt sich über insgesamt 12 Kilometer.

Zwischen den Abfahrten Magdeburg-Rothensee und dem Kreuz Magdeburg wird laut Ministerium auf einer Länge von sieben Kilometern die Fahrbahndecke erneuert. Die Arbeiten sollen im Dezember abgeschlossen sein.

An der Autobahnbrücke über die Elbe bei Hohenwarthe müssen Spannungsrisse repariert werden. Diese Arbeiten sollen bis Mai 2021 dauern. 

Beide Maßnahmen kosten insgesamt rund 19 Millionen Euro.

Am Dienstagvormittag war von den erwarteten Staus noch nicht viel zu sehen.
Am Dienstagvormittag war von den erwarteten Staus noch nicht viel zu sehen.  © Matthias Strauß

Update 10.45 Uhr: Der Beginn der Bauarbeiten auf der A 2 hat nach TAG24-Informationen am Dienstagvormittag nicht zu den befürchteten Staus geführt. Nur vereinzelt sei es zu kurzfristigen Behinderungen in Richtung Hannover gekommen.

Insgesamt sei die Verkehrsdichte – vermutlich auch wegen der Coronakrise – gering. Auffällig sei, dass sich viele Verkehrsteilnehmer nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit von 60 bis 80 km/h hielten.

Während der Bauarbeiten können Autofahrer in Richtung Hannover in Magdeburg-Zentrum sowohl ab- als auch auffahren. Die Anschlussstelle Magdeburg-Kannenstieg ist in diese Richtung hingegen gesperrt. Wer dort abfahren will, muss bis zum Kreuz Magdeburg fahren und dann aus der Gegenrichtung bis Kannenstieg zurückfahren.

Titelfoto: Matthias Strauß

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