"Großartige Zahlen": Bislang rund 25.000 Besucher bei Himmelsscheiben-Schau in Halle

Halle (Saale) - Rund 25.000 Menschen haben sich seit der Eröffnung der Himmelsscheiben-Schau Anfang Juni die Goldfunde der Bronzezeit in Halle angeschaut.

Die Ausstellung "Die Welt der Himmelsscheibe von Nebra - Neue Horizonte" ist bis Januar 2022 geöffnet.
Die Ausstellung "Die Welt der Himmelsscheibe von Nebra - Neue Horizonte" ist bis Januar 2022 geöffnet.  © Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa

"Unter den Bedingungen der Pandemie sind das großartige Zahlen", sagte ein Sprecher des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle. "Im Gästebuch haben sich Besucher aus München, Stuttgart, Saarbrücken und Teneriffa eingeschrieben."

Es gebe aber auch Einträge auf Polnisch, Englisch und Portugiesisch. "Wir begeistern also nicht nur im Umkreis, sondern deutschlandweit und auch darüber hinaus, soweit es unter den gegebenen Umständen möglich ist."

Laut Sprecher wären die Zahlen im Normalfall doppelt so hoch. "Trotzdem gab es auch in diesen Zeiten mitunter Besucherschlangen vor dem Eingang, weil das Interesse einfach vorhanden ist."

Deshalb können Autofahrer in Halle heute kostenlos in Bus und Bahn steigen
Sachsen-Anhalt Deshalb können Autofahrer in Halle heute kostenlos in Bus und Bahn steigen

Neben der Sonderausstellung werde aber auch die Dauerausstellung, die im Eintrittspreis mit einbegriffen ist, von den Besuchern gut angenommen.

Die Landesausstellung "Die Welt der Himmelsscheibe von Nebra - Neue Horizonte" läuft noch bis zum 9. Januar 2022. Im Frühjahr werde die über 3600 Jahre alte Himmelsscheibe mit den europäischen Funden dieser Epoche im Britischen Museum in London gezeigt.

Die Ausstellung bietet einen Überblick über eine Epoche, deren Menschen bislang unterschätzt wurden und in deren Mittelpunkt die Himmelsscheibe von Nebra steht.
Die Ausstellung bietet einen Überblick über eine Epoche, deren Menschen bislang unterschätzt wurden und in deren Mittelpunkt die Himmelsscheibe von Nebra steht.  © Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa

In der Jubiläumsschau steht die Scheibe mit Goldauflagen in einer blauen Vitrine und ist gut ausgeleuchtet. In weiteren Vitrinen sind die wichtigsten Funde der europäischen Bronzezeit zu sehen, wie das "Cape von Mold" aus Wales (Großbritannien), der Goldhut von Schifferstadt (Rheinland-Pfalz) und die Goldschiffchen von Nors (Dänemark). Insgesamt können Besucherinnen und Besucher auf 900 Quadratmetern rund 400 Objekte anschauen.

Titelfoto: Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa

Mehr zum Thema Sachsen-Anhalt: