36-Jähriger bedroht Frau und zieht vor Polizisten blank!

Magdeburg - Ein 36-Jähriger soll am Dienstagmorgen in einem Zug nach Halle eine Frau (19) bedroht und beleidigt haben. Damit jedoch nicht genug: Denn als die Bundespolizei ihn kurz darauf stellte, setzte er seine Tiraden fort - und zog kurz darauf auch noch blank!

Der Mann war der Polizei bereits aus vorherigen Vorfällen bekannt. (Symbolbild)
Der Mann war der Polizei bereits aus vorherigen Vorfällen bekannt. (Symbolbild)  © Thomas Lukassek/123RF

Wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte, hatte der Mann am Dienstagmorgen den Regionalexpress von Calbe nach Halle genommen und war dabei auf die junge Frau aufmerksam geworden, die ebenfalls mit dem Zug fuhr.

Aus ungeklärten Gründen fing der 36-Jährige an, die Frau zu beleidigen und mit provozierenden und einschüchternden Gesten zu belästigen. "Unter anderem zeigte er zunächst auf sie und deutetet anschließend mit dem Finger einen Halsschnitt an", hieß es von der Bundespolizei.

Verängstigt informierte die 19-jährige daraufhin die Polizei per Telefon. Am Bahnhof Köthen verließ sie schließlich den Zug und wurde von Beamten des dortigen Polizeireviers in Empfang genommen.

Die Ordnungshüter nahmen den Sachverhalt auf, kümmerten sich um die Frau und gaben die Informationen an die Bundespolizei in Halle weiter.

36-Jähriger ignoriert Platzverweis: Polizei muss Gewalt anwenden

Eine Streife stellte den Mann schließlich, als der Zug im Hauptbahnhof Halle eintraf. Wie sich in der Zwischenzeit herausgestellt hatte, war der 36-Jährige den Ordnungshütern bereits durch mehrere Vorfälle bekannt.

Zunächst bekam er lediglich einen Platzverweis für den Hauptbahnhof. Als der Mann diesem nicht nachkam, setzten die Beamten auf eine härtere Gangart und brachten den 36-Jährigen selbst vor die Tür.

Auf dem Bahnhofsvorplatz soll er seine Tiraden dann gegenüber den Beamten fortgesetzt und sogar noch sein Geschlechtsteil vor ihnen entblößt haben.

Der Mann muss sich nun wegen Bedrohung und Beleidigung sowie Erregung öffentlichen Ärgernisses und Belästigung der Allgemeinheit verantworten.

Titelfoto: Thomas Lukassek/123RF

Mehr zum Thema Sachsen-Anhalt:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0