"C'est la vie": Sieben Meter lange Yacht kentert mitten in Magdeburger Stadtgebiet

Magdeburg - Dieses Malheur dürfte hohe Wellen schlagen: Der Transport einer frisch erstandenen Yacht ging für zwei Männer in Magdeburg ordentlich schief.

Während der Fahrt war die rund sieben Meter lange Yacht vom Anhänger gerutscht.
Während der Fahrt war die rund sieben Meter lange Yacht vom Anhänger gerutscht.  © Thomas Schulz

Ersten Informationen von vor Ort zufolge hatten zwei Männer eine Yacht über eine Internet-Plattform ersteigert und diese am Montag mit einem Anhänger durch Magdeburg nach Hause transportieren wollen.

Gegen 16.40 Uhr ereignete sich dann das Unglück: Durch eine mutmaßlich fehlende Ladungssicherung geriet das schwere Boot auf dem Anhänger während der Fahrt auf der Wiener Straße ins Rutschen.

Die beiden Käufer konnten ihr Auto samt kostbarer Fracht gerade noch an die Straßenseite lenken, bevor die Yacht dort auf den Bürgersteig krachte.

In der Bahn und vor der Haustür entblößt: Polizei ermittelt wegen Exhibitionismus
Sachsen-Anhalt In der Bahn und vor der Haustür entblößt: Polizei ermittelt wegen Exhibitionismus

Laut ersten Angaben wurde niemand verletzt, die Bergung des rund sieben Meter langen Bootes gestaltete sich jedoch sehr schwierig und dauerte bis in die späten Abendstunden an.

Das französische Sprichwort "C'est la vie" bedeutet auf Deutsch so viel wie "So ist das Leben eben" - welch kurioser Zufall, dass das gekenterte Boot gerade diesen Namen trägt.
Das französische Sprichwort "C'est la vie" bedeutet auf Deutsch so viel wie "So ist das Leben eben" - welch kurioser Zufall, dass das gekenterte Boot gerade diesen Namen trägt.  © Thomas Schulz
Die Bergung der Yacht dauerte mehrere Stunden an.
Die Bergung der Yacht dauerte mehrere Stunden an.  © Thomas Schulz

Kurios: Das hübsche Boot trägt den französischen Namen "C'est la vie", zu Deutsch: "So ist eben das Leben!" - ein Motto, dass sich die beiden Straßen-Kapitäne in Anbetracht der auf sie zukommenden Kosten für die Bergung zu Herzen nehmen sollten.

Titelfoto: Thomas Schulz

Mehr zum Thema Sachsen-Anhalt: