Durchschnittsalter um fünf Jahre gestiegen! Sachsen-Anhalt wird älter

Magdeburg - Sachsen-Anhalts Bevölkerung altert deutlich.

Ganz so alt ist Sachsen-Anhalts Bevölkerung zwar noch nicht, dennoch ist das Durchschnittsalter in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen.
Ganz so alt ist Sachsen-Anhalts Bevölkerung zwar noch nicht, dennoch ist das Durchschnittsalter in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen.  © Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa

Innerhalb der vergangenen 20 Jahre sei das Durchschnittsalter der Menschen um fünf Jahre und acht Monate angestiegen, teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch in Halle mit.

Ende 2020 seien die Einwohnerinnen und Einwohner durchschnittlich 48 Jahre und einen Monat alt gewesen. Dabei seien die Frauen im Schnitt mit 49 Jahren und zehn Monaten gut dreieinhalb Jahre älter gewesen als die Männer.

Ursachen für das gestiegene Durchschnittsalter sind laut dem Statistischen Landesamt die steigende Lebenserwartung, niedrige Geburtenzahlen und die Abwanderung vor allem junger Menschen.

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Die Statistiker wiesen auf deutliche regionale Unterschiede hin: Die jüngste Bevölkerung habe Ende 2020 mit einem Durchschnittsalter von 44,54 Jahren in Halle gelebt; Magdeburg habe mit 45,27 Jahren etwas darüber gelegen.

Am ältesten sei die Bevölkerung in der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau mit 50,63 Jahren gewesen sowie in den Landkreisen Mansfeld-Südharz (50,33 Jahre) und Wittenberg (49,77 Jahre).

Titelfoto: Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa

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