"Eine Impfpflicht wird es mit uns nicht geben": FDP-Landtagsfraktion äußert sich gegen weitere Einschränkungen

Magdeburg - Die FDP-Landtagsfraktion setzt in der Corona-Pandemie auf sogenannte Booster-Impfungen und eine höhere Impfquote.

Der gesundheitspolitische Sprecher der FDP, Konstantin Pott (24), äußerte sich gegen weitere Einschränkungen. (Archivbild)
Der gesundheitspolitische Sprecher der FDP, Konstantin Pott (24), äußerte sich gegen weitere Einschränkungen. (Archivbild)  © Ronny Hartmann/dpa

Weitere Einschränkungen oder eine verpflichtende 2G-Regelung lehnen die Liberalen trotz steigender Infektionszahlen in Sachsen-Anhalt ab. Das sagte ihr gesundheitspolitischer Sprecher Konstantin Pott (24) am Montag.

Man müsse bei der Impfquote und den Booster-Impfungen Tempo machen - "gerne auch wieder mit mobilen Impfteams". Außerdem müssten wieder kostenlose Bürgertests eingeführt werden. "Eine Impfpflicht wird es mit uns nicht geben, auch nicht für einzelne Berufsgruppen."

Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) sind in Sachsen-Anhalt 64,9 Prozent der Menschen mindestens einmal geimpft, 63,4 Prozent haben den vollständigen Impfschutz. Am Dienstag will die schwarz-rot-gelbe Landesregierung die neuen Corona-Regeln für Sachsen-Anhalt vorstellen. Ministerpräsident Reiner Haseloff (69, CDU) hatte vergangene Woche angekündigt, dass es keinen weiteren Lockdown und keine Kontaktbeschränkungen mehr geben soll.

Am Dienstag stellt die Landesregierung die neuen Corona-Regeln für Sachsen-Anhalt vor. (Symbolbild)
Am Dienstag stellt die Landesregierung die neuen Corona-Regeln für Sachsen-Anhalt vor. (Symbolbild)  © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB

Stattdessen soll die Pandemiebekämpfung mit den AHA-Regeln, 2G- und 3G-Regeln sowie Impfungen gelingen.

Titelfoto: Bildmontage: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB, Ronny Hartmann/dpa

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