Einsätze am Bahngleis: Junge wird von Stein am Kopf getroffen, Jugendliche kicken und machen Selfies

Köthen/Halle - Die Beamten der Bundespolizei in Sachsen-Anhalt hatten in den vergangenen Tagen gleich zwei Einsätze mit Kindern und Jugendlichen an Bahngleisen.

Die Beamten der Bundespolizei in Sachsen-Anhalt hatten in den vergangenen Tagen gleich zwei Einsätze mit Kindern und Jugendlichen an Bahngleisen. (Symbolbild)
Die Beamten der Bundespolizei in Sachsen-Anhalt hatten in den vergangenen Tagen gleich zwei Einsätze mit Kindern und Jugendlichen an Bahngleisen. (Symbolbild)  © Armin Weigel/dpa

Beim Spielen an einem Bahnübergang in Köthen (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) ist am Mittwoch ein 10-Jähriger von einem weggeschleuderten Stein am Kopf verletzt worden. Am Bahnhof Halle-Neustadt haben zwei 16 und 17 Jahre alte Jugendliche in der Nacht zum Freitag im Gleisbett Fußball gespielt und dabei Videos gedreht und Fotos gemacht.

Der verletzte Junge hatte mit einem gleichaltrigen Freund in Köthen Steine auf die Gleise gelegt, wie die Bundespolizei am Freitag mitteilte. 

Als ein Zug darüber fuhr, flog einer der Steine dem Jungen ins Gesicht und traf ihn unterhalb des linken Auges. Er wurde von einem Notarzt vor Ort versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Sein Spielkamerad wurde den Eltern übergeben.

Zweiter Fall: Als in Halle eine Streife der Bundespolizei am Bahnhof-Neustadt eintraf, hatten sich die beiden afghanischen Jugendlichen bereits auf einen Bahnsteig begeben, wie die Bundespolizei mitteilte. Auf Befragung gaben sie den Angaben zufolge an, auf den Gleisen Videos gedreht und Bilder gemacht zu haben, die sie über soziale Netzwerke verbreiten wollten.

 Die Teenager wurden darüber belehrt, in welche Gefahr sie sich gebracht hatten.

Titelfoto: Armin Weigel/dpa

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